Bürgermeister der fünf Städte einigen sich

„Fachwerk Fünfeck“ nun offiziell besiegelt

Hann. Münden. Es ist auf den Weg gebracht: „Als Höhepunkt des Fachwerktages“ bezeichnete Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne die Unterzeichnung der Urkunde des Projekts „Fachwerk Fünfeck“.

Erstmals entschließen sich fünf niedersächsische Städte, derart zusammenzuarbeiten.

Mit ihrer Signatur besiegelten Burhenne und seine Amtskollegen Annelore von Hof, Sabine Michalek, Hans-Erich Tannhäuser und Klaus Becker der Städte Hann. Münden, Duderstadt, Einbeck, Northeim und Osterode den offiziellen Beginn der Zusammenarbeit. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf Themen wie nachhaltiges Wohnen und Tourismus. Der Zusammenschluss soll die Stärken der fünf Städte bündeln: „Wir wollen gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander“, so Burhenne.

Welche Ziele verfolgt werden sollen, fassten die Städtebauämter sowie Denkmalpfleger des „Fünfecks“ vorab in fünf Leitlinien: So soll das Arbeiten und Wohnen in den Fachwerkstädten attraktiver gemacht und die Besonderheiten der Städte hervorgeoben werden. Weiter wolle man die niedersächsische Fachwerk-Baukunst erforschen, das Image des Fachwerks stärken und gemeinsame Vermarktungsstrategien insbesondere für den Tourismus erarbeiten.

Als „Quintessenz“ bezeichnete Dirk Puche vom beteiligten Planungsbüro Lange Puche die fünf Ziele. Jedem davon wird eine Arbeitsgemeinschaften aus Experten der fünf Städte zugeordnet, die den Ideen Substanz geben sollen.

Mit der Urkunde sei aber nur „die Startvereinbarung“ geschlossen worden, wie Puche betonte. Jetzt sei die Aufgabe des „Fünfecks“, Strukuren und ein Management zwischen den Städten zu entwickeln, anhand derer man die fünf Leitziele verfolgen könne. Die Schwierigkeit, die Ziele zu erreichen, sei allen bewusst, so Puche. Vom eingeschlagenen Weg seien er und die Bürgermeister aber überzeugt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.