Überwiegend 20- und 50-Euro-Scheine

LKA warnt: Falschgeld ist wieder vermehrt im Umlauf

Altkreis Münden. Im diesem Jahr ist deutlich mehr Falschgeld im Umlauf als in den vergangenen Jahren.

Das teilte das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) mit.

Im Weihnachtsgeschäft, in dem viel Geld im Umlauf ist, rechnet das Landeskriminalamt mit einer vermehrter Verbreitung von Falschgeld. Insbesondere 20- und 50- Euroscheine scheinen gefälscht zu werden. Das Falschgeld stammt vermutlich aus Süd- und Osteuropa.

Außerdem kommt es bei der Nutzung von Verkaufsportalen vermehrt dazu, dass Falschgeld in Umlauf gerät. Dabei heuchelt der Täter bei Ebay-Kleinanzeigen Interesse an Smartphones oder Spielkonsolen. Er vereinbart ein persönliches Treffen mit dem Verkäufer und bezahlt mit gefälschten Scheinen. Dabei setzt er auch gefälschte 500-Euroscheine ein.

Laut Mitteilung des Landeskriminalamtes Niedersachsen kann sich jeder Mensch die Fähigkeit, Falschgeld zu erkennen, schnell aneignen. Es sehe lediglich auf den ersten Blick echt aus. Vorhandene Sicherheitsmerkmale wie das Wasserzeichen, oder den Sicherheitsfaden, ahmen die Täter meist gar nicht oder nur nachlässig nach.

Das LKA rät deshalb, sich mit den Sicherheitsmerkmalen vertraut zu machen. Schaden durch Falschgeld wird nicht ersetzt. (lin)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.