Liberale sehen in Stelleneinsparung einzige Chance der Stadt, Finanznot zu beseitigen

FDP: Personal abbauen

Hann. Münden. Nur mit einem deutlichen Abbau des Personals der Stadtverwaltung bekomme die Stadt Hann. Münden wieder finanziellen Gestaltungsfreiraum. Diese Meinung vertrat der FDP-Ortsverband Altkreis Münden bei seiner jährlichen Mitgliederversammlung in der Hubertusklause.

Ehrenvorsitzender Dr. Theodor Hruska betonte, eine Verringerung der städtischen Angestelltenzahl von knapp 150 auf rund 80 Mitarbeiter wäre der tatsächlichen Einwohnerzahl der Stadt angemessen. Allerdings sei im Rahmen eines sozialverträglichen Stellenabbaus nur eine Verringerung auf 100 Mitarbeiter realistisch. Hruska: „Das muss unser vorrangiges Ziel sein, um als Stadt Hann. Münden wieder Handlungsfähigkeit zu erreichen.“

Sozialverträglicher Abbau bedeutet, durch Ruhestand freiwerdende Stellen nicht wieder zu besetzen. Momentan sei die Lage die, so das FDP-Ratsmitglied, dass in der Stadt trotz verhältnismäßig hoher Einnahmen kein vernünftiger Haushalt planbar sei. Das führte der Ehrenvorsitzende der Liberalen darauf zurück, dass die Verwaltung in früheren Jahren auf eine Größenordnung von 50 000 bis 60 000 Einwohnern aufgebläht worden sei.

Als politisches Ziel für dieses und die nächsten Jahre nennen die Liberalen eine möglichst starke Stellung im Stadtrat und im Kreistag sowie den Einzug in mehrere Orts- und Gemeinderäte. „Wir wollen vernünftige bürgerliche Politik mit Augenmaß und ohne ideologische Scheuklappen und Präferenzen gestalten“, so Vorsitzender Otto Worm. (kri)

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