Surferwelle

Fehrensen: "Gespräche für Welle in Hann. Münden laufen gut"

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Vorbild für das Projekt: Ein Sportler surft auf der Eisbachwelle im Englischen Garten in München.

Die Beratungen mit den Behörden und die Ideen zu einer technischen Umsetzung der stehenden Surferwelle in Hann. Münden gehen weiter. Wir berichten über den aktuellen Stand. 

Das Projekt einer stehenden Welle für Surfer ist in der Region um Hann. Münden in aller Munde. Fritz Fehrensen hat die Idee, am historischen Nadelwehr an der Wanfrieder Schlagd die Voraussetzungen für diese Welle zu schaffen.

Dafür berät er sich derzeit mit den beteiligten Behörden, darunter das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Hann. Münden (WSA), welches das Historische Nadelwehr betreibt. Das WSA hatte zuletzt betont, die Welle dürfe den Betrieb des Wehres nicht beeinträchtigen.

Für die Welle möchte Fehrensen den Höhenunterschied durch das Wehr und offene Felder zwischen den Nadeln, durch die das Wasser abfließen kann, nutzen.

Vorbild für das Projekt: Ein Sportler surft auf der Eisbachwelle im Englischen Garten in München.

Das WSA hatte bei einer gemeinsamen Sitzung, an der auch unter anderem die SPD-Abgeordneten Gerd Hujahn (Landtag) und Thomas Oppermann (Bundestag) als Unterstützer teilgenommen hatten (HNA berichtete), auf technische Bedingungen hingewiesen. So dürften offene Felder im Wehr nicht zu stark vergrößert werden, um die Stabilität der Nadelböcke, die das Wehr halten, zu gewährleisten.

Zudem habe das WSA darauf hingewiesen, dass die Lage der offenen Felder in regelmäßigen Abständen variiert werden müsste, um eine Abnutzung der Konstruktion durch beispielsweise angeschwemmtes Treibgut zu verhindern, erklärte Fritz Fehrensen.

Er glaubt jedoch, dass die technischen Herausforderungen meisterbar seien. „Ich bin optimistisch“, betont Fehrensen. Prof. Dr. Robert Meier Staude aus München, der ihn bei dem Projekt berate, halte die technische Umsetzung für möglich und arbeite bereits an Lösungen, so Fehrensen.

Sehr zufrieden äußert sich Fehrensen über die bisherige Zusammenarbeit mit den Behörden. Alle Gespräche, ob mit der Stadt Hann. Münden oder dem WSA, seien sehr produktiv verlaufen, lobt er.

Nun gelte es, die Vorgaben zu erfüllen. Im weiteren Prozess sei dann angedacht, ein Planungsbüro für Wasserbauprojekte mit der Begleitung der notwendigen Schritte zu beauftragen.

Den Standort am historischen Nadelwehr hält Ideengeber Fehrensen weiterhin für ideal: „Durch den Höhenunterschied ist es an der Stelle perfekt und wir müssen keine großen Eingriffe vornehmen.“ An anderen Standorten in Deutschland, an denen Surferwellen geplant seien, sei das nicht unbedingt der Fall. Schließlich sei eine Surferwelle eine tolle Sensation für die Stadt Hann. Münden: „Es wäre etwas Cooles, ein riesen Highlight für unsere Stadt, etwas, das den Freizeitwert erhöhen und mehr junge Menschen in die Stadt locken würde“, sagt Fritz Fehrensen begeistert. Wir berichten weiter über die Entwicklung des Projekts.

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