217 Einsatzkräfte geimpft

Feuerwehren erhalten Covid-19-Impfung in der Samtgemeinde Dransfeld

Covid-19-Impfung der Feuerwehren in der Stadthalle Dransfeld
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Einer von 217 aus der Samtgemeinde Dransfeld: Matthias Freter von der Ortsfeuerwehr Löwenhagen wurde am Samstag in der Stadthalle Dransfeld geimpft.

Dransfeld – In einer gut organisierten „Hau-Ruck-Aktion“ erhielten am Samstag 217 Mitglieder von Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Dransfeld ihre erste Corona-Schutzimpfung.

Gerade einmal sechs Stunden benötigte das Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes, dann hatten alle Feuerwehrfrauen und -männer den Pieks in den Oberarm auch schon bekommen. Damit alles so reibungslos funktionieren konnte, hatte die Samtgemeindeverwaltung die Dransfelder Stadthalle bereitgestellt, wo der Turnhallenbereich mit zahlreichen Stühlen ausgestattet und die dortigen Umkleideräume für die ärztlichen Beratungsgespräche sowie die eigentliche Impfung genutzt wurden. Im Saal der Stadthalle mussten sich die frisch Geimpften anschließend noch einmal für rund 20 Minuten auf einen Stuhl setzen, bevor sie – sofern es ihnen gut ging – den Heimweg antreten konnten.

„Wir freuen uns sehr, dass das jetzt alles so schnell und unproblematisch über die Bühne gegangen ist“, betonte Samtgemeindebrandmeister Karsten Beuermann. Immerhin seien zwischen der Sonderregelung der Landesregierung, wonach die Corona-Schutzimpfung für Feuerwehrleute freigegeben wurde, und dem Impftermin gerade einmal acht Tage vergangen. „Dafür gilt unser besonderer Dank sowohl dem Landkreis als Verantwortlichem für die Impfung als auch der Samtgemeinde als Ausrichterin vor Ort“, so Beuermann.

Nach Zweitimpfung: 85 Prozent der Feuerwehrleute in der Samtgemeinde geimpft

Insgesamt zählen die elf Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Dransfeld aktuell 358 Mitglieder. Mit 217 Teilnehmern ließen sich bei der Aktion am Samstag also 65 Prozent der Feuerwehrleute impfen. „89 Kameradinnen und Kameraden waren schon geimpft und 52 haben das Angebot aus unterschiedlichsten Gründen nicht angenommen“, berichtete Beuermann. Nach der zweiten Impfung, die am 19. Juni an selber Stelle erfolgen wird, würden dann mindestens 85 Prozent der Feuerwehrleute den vollen Schutz haben. „Und das gibt bei Einsätzen einfach viel mehr Sicherheit“, freute sich Beuermann.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum man bei der Samtgemeinde erleichtert ist. „Nach der zweiten Impfung ist endlich auch wieder ein normaler Dienst bei den Ortsfeuerwehren möglich“, betonte Bürgermeister Mathias Eilers. Zwar werde man nach wie vor die AHA-Regeln einhalten müssen, aber zumindest dürfe man sich dann wieder uneingeschränkt in der Gruppe treffen. „Und dass ist für die Feuerwehren definitiv ein dringend notwendiger Schritt zurück zur Normalität.“

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