Bührener qualifiziert für Landesentscheid

Feuerwehrnachwuchs gab in Hann. Münden alles

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Höchste Konzentration: Einen Feuerwehrknoten zu binden, war eine der Aufgaben, die von der Jugendfeuerwehr Bühren gemeistert wurden.

Reges Treiben herrschte am Samstag auf dem Rattwerder, denn dort fand der Bezirksjugendfeuerwehrwettbewerb mit 48 Jugendfeuerwehrgruppen statt. 

Die Gruppen stammten aus den Landkreisen Gifhorn, Göttingen, Goslar, Helmstedt, Wolfenbüttel, Peine sowie den Städten Braunschweig, Göttingen, Salzgitter und Wolfsburg statt.

Mit rund 700 Teilnehmern und Betreuern sowie 54 Wertungsrichtern, Gästen und Zuschauern waren es über 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Tribüne war mit Zuschauern gut besetzt. Gastgeber war die Jugendfeuerwehr Hann. Münden. Die Red Stars begleiteten musikalisch den Einmarsch der Wettbewerbsgruppen in das Stadion.

Der Wettbewerb beinhaltet bundesweit einheitliche Übungen, die von der Gemeindeebene bis hoch zur Bundesebene vorgenommen werden. Es zählen Zeit und fehlerfreie Ausführungen.

Es waren die jeweils besten Gruppen, die sich bereits bei Kreis- und Stadtwettbewerben qualifiziert haben. Aus dem Landkreis Göttingen waren Groß Ellershausen, Rosdorf, Steina, Obernfeld, Obernjesa/Atzenhausen, Mackenrode, Lenglern, Billingshausen, Breitenberg, Seulingen, Krebeck und Seeburg dabei. Aus dem Altkreis Münden war es nur die Bührener Jugendfeuerwehr, die sich immerhin den neunten Platz mit 1407 Punkten sicherte. Die Siegergruppe aus Steina errang 1429 Punkte. 

Damit haben sich die jugendlichen Feuerwehrleute aus Bühren für den Landesentscheid qualifiziert, der am 30. Juni in Wildeshausen bei Bremen stattfindet. Ebenfalls in Wildeshausen dabei sein werden neben Steina und Bühren die Gruppen aus Breitenberg, Obernjesa/Atzenhausen und Rosdorf. Der Landesentscheid beginnt bereits zwei Tage vorher mit einem Zeltlager. 

So haben die Gruppen dann die Möglichkeit auf den Wettbewerbsbahnen vorher zu trainieren. „Die beiden besten Gruppen vom Landesentscheid dürfen dann an der alle zwei Jahre stattfindenden Deutschen Meisterschaft im Bundeswettbewerb am 8. September in Xanten gegen die besten Jugendfeuerwehren der anderen Bundesländer antreten“, berichtete der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Ingo Vogeley aus Staufenberg. Recht ruhig und sehr motiviert präsentierte sich die Bührener Gruppe den Wertungsrichtern sowie den Bührenfans, die im Hintergrund standen. Aufgabe für diesen Teil, für den maximal sechs Minuten zur Verfügung standen, war es, einen simulierten Löschangriff mit einer Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten aufzubauen und drei Schläuche mit Schlauchverbindungen fehlerfrei zu verlegen.

Dazu mussten verschiedene Hindernisse wie Leiterwand, Hürde und Tunnel überwunden sowie Feuerwehrknoten gebunden werden. Im 400 Meter Staffellauf ging der Feuerwehrnachwuchs bis an seine Grenzen. In Windeseile wurden unter anderem Schläuche gerollt, Schutzkleidung angelegt sowie Leinenbeutel über eine Zielmarkierung geworfen.

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