Mit Kameras gegen Vandalismus

Freilichtbühne Kattenbühl in Hann. Münden wird jetzt videoüberwacht

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Hoch hinaus: Zwei Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe auf einer Lkw-Arbeitsbühne befestigen Kameras in den Bäumen.  

Immer wieder richteten Randalierer erhebliche Schäden an der ehrenamtlich geführten Freilichtbühne in Hann. Münden an. Jetzt soll eine Videoüberwachung Übeltäter erfassen - oder am besten direkt abschrecken. 

Drei Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) waren   mit einer Lkw-Arbeitsbühne angerückt, um in einer halbstündigen Aktion zwei Kameras zur Videoüberwachung der Freilichtbühne am Kattenbühl zu installieren.

Unter Anleitung der Vereinsmitglieder vom „Förderverein zum Erhalt und zur Wiederherstellung der historischen Freilichtbühne am Kattenbühl“, Rudi Benkelberg und Andreas Michalski, wurden die Kameras hoch in den Bäumen platziert und ausgerichtet.

Diese richten ihre Linsen nun im jeweils 180 Grad Überwachungsbereich auf die Waldbühne in Hann. Münden.

Ein Hinweisschild, dass das Areal mit Kameras überwacht wird, wurde bereits gut sichtbar befestigt.

Leider sei dieses Mittel dringend erforderlich geworden, da es in diesem Jahr bereits vier Fälle von Vandalismus gegeben habe, erklärten Benkelberg und Michalski. Bänke seien zerstört worden, Spuren hätten gezeigt, dass auch ein Einbruch in eines der Häuschen versucht worden sei, und die Holzbretter der Bühnenrückwand seien teilweise herausgetreten worden. „Im Frühjahr war hier die Hölle los“, erzählt Benkelberg.

Hoch oben: an die Kameras kommt keiner ran. 

Hinzu komme, dass auch ständig Hundekot im Bühnenbereich und auf dem kompletten Waldbühnengelände zu finden sei, weil die Hundebesitzer ihn einfach liegen ließen. „Vor jeder Veranstaltung müssen wir die stinkenden Hinterlassenschaften einsammeln“, erzählen die beiden Vereinsmitglieder. Damit soll jetzt Schluss sein, denn die Bilder der Kameras dokumentieren, welche Vorgänge auch immer dort passieren. Es ist geplant, dass in der Herbst- und Winterzeit ein neues System, unter anderem auch mit nicht sichtbaren Kameras installiert wird, mit der dann auch eine Online-Überwachung zum Schutz von Mobiliar, Bühne, Hütten und Außenbereich möglich ist und die Vandalismus sowie Verschmutzungen jeglicher Art dokumentieren.

Die nächsten Veranstaltungen:

Am 27. September wird Michael Holderbusch sein Versprechen wahr machen, wiederzukommen und gemeinsam mit Stefan Kletetzka den Konzertbesuchern einheizen.

Am 5. Oktober sorgen David Heller und die Gruppe „Challenge“ erneut für Konzertfeeling.

Das Nikolausevent mit Lichterzug der Jüngsten wird auf der Freilichtbühne stattfinden. In Feuerschalen wird Stockbrot gebacken, und eine kleine Überraschung für die Kinder wird es auch geben. Für den November ist ein Herbstmarkt geplant.

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