Mehr Platz für Trauergäste

Friedhofskapelle in Oberscheden erhält Vordach und Anbau

Die Friedhofkapelle mit Anbau in Oberscheden.
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Die Friedhofkapelle mit Anbau in Oberscheden. Architekt i.R. Dieter Kamm übernahm Planung und Bauaufsicht ehrenamtlich.

Um die Friedhofskapelle langfristig nutzen zu können, waren einige größere Veränderungen notwendig, wie der Friedhofsausschuss bereits vor zwei Jahren festellte.

Scheden – Innerhalb von vier Monaten hat die Friedhofskapelle auf dem Friedhof von Scheden (Oberscheden) eine Erweiterung bekommen. Die Planung und Bauaufsicht hatte Architekt i. R. Dieter Kamm ehrenamtlich übernommen. Nun ist direkt an die vorhandene Kapelle ein circa 20 Quadratmeter umfassender Raum als Abstellraum für Bänke, Geräte sowie Friedhofsinventar angebaut worden. Der bereits vor der Kapelle vorhandene, gepflasterte Vorplatz erhielt eine Überdachung als Schutz vor Sonne oder Regen, um möglichst vielen Trauergästen Plätze bei Trauerfeiern anbieten zu können.

Der Anbau entstand in Holzbauweise und wurde mit wartungsfreiem Zink-Stehfalz-Blech verkleidet. Erst in der vergangenen Woche erhielt die Kapelle ihre drei großen Türelemente mit Milchglas, die angrenzenden Beete an dem Gebäude wurden neu gestaltet.

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

„Das große Kreuz wird noch versetzt und die Wand muss neu gestrichen werden, aber da müssen wir auf beständiges Wetter warten“, sagt Dieter Kamm vom Bauausschuss der Kirchengemeinde. Auch Anette Surup vom Kirchenvorstand und Friedhofsausschuss freut sich: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“.

Die beauftragten regionalen Unternehmen haben sehr gute handwerkliche Arbeit geleistet und die Zusammenarbeit habe in allen Bereichen gut funktioniert, sind sich beide einig. Nun soll noch die Trauerhalle im Sommer eine neue Heizung, Strominstallation und eine Tonanlage erhalten und zum Abschluss der Sanierungsarbeiten der Innenanstrich erneuert werden. „Dann ist innen, außen und rundherum alles wirklich schick und für viele Jahre grundsätzlich saniert“, so Surup.

Alles in allem modern und schick

Die Aussegnungstür der Friedhofskapelle bildet den Passionsweg ab.

Diese umfangreichen Anbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden mit einer Summe von 65 000 Euro aus der Hildegard-Jünemann-Stiftung finanziert. Die restlichen etwa 3000 Euro fließen aus dem Friedhofsbudget hinzu.

Kamm und Surup finden die bildliche Darstellung des Passionswegs bis zu Ostern auf der Aussegnungstür sehr gelungen, wie sie sagen. Das Glasdekor zeigt den Passionsweg mit Palmenzweig, drei Kreuzen, Grab und die Sonne als Auferstehung. Alles in allem modern und schick. (Margitta Hild)

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