Vereinsmitglieder setzten sich ein

Frischekur für Wanderweg in Lippoldshausen

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Setzen sich ein: (von links) Karl-Heinz Heubeck, Herbert Göbel, Ulli Uhlendorf, Eckhard Bolse, Hartmut Rießer und Helmut Tulowitzki.

Eine Einsatztruppe des Heimat- und Kulturvereins Lippoldshausen hat den in die Jahre gekommenen Wanderweg zur Lippoldsburg wieder instand gesetzt.

Es wurde gehämmert, gerammt, genagelt und gestrichen und unter anderem der steile Zickzackweg mit einem neuen Geländer ausgestattet. Der beliebte und stark frequentierte Weg ist ein Teilabschnitt des Werraburgenstiegs, der von Hann. Münden kommend durch Lippoldshausen und weiter zum Schloss Berlepsch führt. 

Neu gestrichen wurde die oberhalb des Wasserfalls gelegene Ruhebank. Auch an der kleinen Brücke, die unterhalb eines kleinen Wasserfalls den Bach überquert, tauschten die Wanderwegaktivisten unter der Leitung ihres Vorsitzenden Helmut Tulowitzki morsche Bretter aus, um den Wanderern das sichere Überqueren des Gewässers zu ermöglichen.

Setzen sich ein: (von links) Karl-Heinz Heubeck, Herbert Göbel, Ulli Uhlendorf, Eckhard Bolse, Hartmut Rießer und Helmut Tulowitzki.

Unterstützt durch Material sowie Geld wurde die Aktion vom Naturpark Münden sowie durch das Referat für Nachhaltige Regionalentwicklung beim Landkreis Göttingen begleitet. Über den Wanderweg ist über einen kleinen Pfad auch die Burgruine Lippoldsburg zugänglich. Anfang nächstes Jahres soll dort auch die ebenfalls in die Jahre gekommene Infotafel, die über die Geschichte der Burg informiert, erneuert und neu aufgestellt werden. 

Die auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Bergsporn gelegene Lippoldsburg war eine frühmittelalterliche Fliehburg (etwa 800 - 900 n. Chr.), die der Zuflucht der Bevölkerung mitsamt ihrem Vieh diente –etwa bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Zu sehen sind heute nur noch die Reste eines 1998 freigelegten drei Meter breiten Zangentores mit einer kurzen Torgasse.  phl

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