Für Einsätze gewappnet

Sponsoren und Helfer übergeben in Spiekershausen ein Boot

Die offizielle Übergabe des Feuerwehrbootes mit Uwe Gohrband (5. v. li.), seine Frau Gisela (6. v. li.) und seinem Sohn Sven (7. v. li.), Achim Hübner (stehend auf dem Boot), Ortsbrandmeister Markus Mogge (hockend in der Mitte), Ortsbürgermeister Hilmar Sengler (5. v. re.) und Alexander Lorch (2.v.re) mit einigen Feuerwehrkameraden.
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Die offizielle Übergabe des Feuerwehrbootes mit Uwe Gohrband (5. v. li.), seine Frau Gisela (6. v. li.) und seinem Sohn Sven (7. v. li.), Achim Hübner (stehend auf dem Boot), Ortsbrandmeister Markus Mogge (hockend in der Mitte), Ortsbürgermeister Hilmar Sengler (5. v. re.) und Alexander Lorch (2.v.re) mit einigen Feuerwehrkameraden.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Spiekershäuser Feuerwehr steht den Feuerwehrleuten ein Boot zur Verfügung.

Spiekershausen – Am Samstag wurde es zum ersten Mal offiziell zu Wasser gelassen. Möglich wurde die Anschaffung durch Uwe Gohrband, seine Frau Gisela und seinen Sohn Sven. Sie sponserten das Boot. Uwe Gohrband ist ehemaliger Spiekershäuser und war lange als Feuerwehrkamerad in Spiekershauen aktiv. 1985 zog er nach Haan in Nordrhein-Westfalen, ist aber noch immer dem Staufenberger Ort treu verbunden. Und so kam ihm die Idee, der Spiekershäuser Feuerwehr ein Boot mit Trailer zu spenden.

Er selber hat ein Segelboot in den Niederlanden liegen. „Ich habe dort alle Hafenmeister angesprochen, nach einem geeigneten Schlauchboot mit Festrumpf Ausschau zu halten“, berichtete Uwe Gohrband. Im Vorjahr wurde ein geeignetes Boot gefunden. „Mir war es wichtig, einen Motor mit ausreichend Leistung dabei zu haben“. Mit dem 50 PS starkem Motor bringt das Boot eine Leistung von 55 Stundenkilometer.

Dann machten sich Mitglieder der Feuerwehr und der Feuerwehrfreunde an die Arbeit, das normale Sportboot in ein einsatzfähiges Feuerwehrboot zu verwandeln. „Neben Blaulicht und Beleuchtung standen da eine Menge Dinge auf dem Plan“, betonte Achim Hübner, Vorsitzender der Feuerwehrfreunde.

Das waren Geräteträger, Suchscheinwerfer, Hupe, Schwimmwesten, Rettungsring, Bootshaken, diverse Leinen, Paddel, Anker, Fender, Beschriftung Freiwillige Feuerwehr, Ladegerät, rote Lackierung, Transportkiste für den Trailer und Fußbodenbeleuchtung als Stolperschutz. Insgesamt hat der Umbau, der durch den Feuerwehrverein finanziert wurde, 3500 Euro gekostet.

Alexander Lorch von der Wasserschutzpolizei Kassel stand zwecks korrekter Ausstattung mit Rat und Tat zur Seite.

„Mit dem Feuerwehrboot sind wir in der Lage, unsere Einsatzmöglichkeiten deutlich zu erweitern“, sagte dazu Ortsbrandmeister Markus Mogge. Als Anlieger der Fulda habe man immer wieder Einsätze am Fluss, die bislang nur vom Ufer aus bewältigt werden konnten. „Bei unserem nächsten Einsatz „vermisste Person“, fällt uns die Suche am Ufer vom Wasser aus sicher leichter und auch für Ölsperren auf der Fulda sind wir nun gut gerüstet“.

Ortsbürgermeister Hilmar Sengler machte deutlich, wie wichtig ein Boot für eine Feuerwehr an der Fulda sei. „Es geht gar nicht“, die Fulda vor der Tür zu haben, und über kein Boot zu verfügen. „Von Herzen“ dankte auch er den Spendern. Außerdem sei ein Boot ein Anreiz für den Feuerwehrnachwuchs.

Während der Einweihung am Samstag dankte Achim Hübner der Spenderfamilie. Aber auch dem Gemeinderat und der Gemeindefeuerwehr schickte er ein Dankeschön für die Annahme der Spende. Denn mit der Unterhaltung des Bootes fallen weitere Kosten an. Auch den aktiven Feuerwehrkameraden, die mit viel Liebe zum Detail und Zeitaufwand den Umbau erledigt und letztlich auch den Feuerwehrfreunden, die den Umbau im Wesentlichen finanziert haben, sprach Hübner Dank aus.

Von Petra Siebert

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