Bewohnerin verzweifelt

Ekel-Fund vor der Haustür: Unbekannter treibt Unwesen - mit Exkrementen

Christa Rettenberger findet immer wieder Exkremente und Taschentücher vor ihrer Tür.
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Christa Rettenberger findet immer wieder Exkremente und Taschentücher vor ihrer Tür.

Eine Bewohnerin entdeckt regelmäßig menschliche Fäkalien vor ihrem Haus. Doch von dem Täter fehlt jede Spur. Wer ist das „Kotphantom“?

  • In Hann. Münden verrichtet ein Unbekannter regelmäßig sein „Geschäft“ vor Reihenhäusern.
  • Eine Bewohnerin dort ist verzweifelt.
  • Auch in Osterode treibt ein Unbekannter sein Unwesen.

Hann. Münden – Seit zwei Jahren machen Christa Rettenberger und ihre Nachbarn immer wieder ärgerliche Funde auf der Grünfläche vor ihren Reihenhäusern. Ein Unbekannter erledigt wohl zumeist nachts „sein Geschäft“ an den Bäumen vor ihrer Haustür und hinterlässt Taschentücher oder Toilettenpapier.

Zuletzt habe sie am Donnerstag einen solchen Fund gemacht, berichtet die 85-Jährige. Diese seien gut von Hundehaufen zu unterscheiden. Während der Bauphase in der Straße habe es keine „Überraschungen“ gegeben.

Ekel-Fund vor der Haustür: Bewohnerin muss wiederholt Fäkalien entfernen

Besonders ärgert die Seniorin, dass die Nachbarskinder und ihre Enkel beim Fußballspielen oder Klettern im Baum Gefahr laufen, in eine unentdeckte Hinterlassenschaft zu treten. Das sei bereits geschehen. Und auch die ständigen Säuberungsarbeiten seien ihr insbesondere zur Corona-Zeit unangenehm. Die Nachbarn bestätigen die Funde, wollen jedoch ungenannt bleiben.

Mit ihrer Sorge habe sich Christa Rettenberger bereits an das Ordnungsamt gewendet, woraufhin unmittelbar die Büsche auf der Wiese zurückgeschnitten worden seien. Daraufhin seien die Exkremente an den Büschen auf dem benachbarten Spielplatz hinterlassen worden, bis die Büsche wieder nachgewachsen waren.

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Ekel-Fund vor der Haustür: Polizei ist das Problem nicht bekannt

Die Kommunalen Dienste der Stadt Hann. Münden bestätigen, die Büsche zuletzt vor drei Wochen zurückgeschnitten zu haben. „Das Ordnungsamt hat getan, was es konnte“, sagt die 85-Jährige. Den Fall zur Anzeige bringen wolle sie nicht. Und auch der Polizei ist das Geschehen auf Nachfrage bisher nicht bekannt.

Durch eine Bekannte sei sie nun auf ähnliche Fälle in Osterode aufmerksam gemacht worden. Die Polizei ermittelt dort laut den Berichten mehrerer Zeitungen nach dem „Kotphantom“, einer unbekannten Person, die ihre Exkremente und Toilettenpapier vor der Tür eines Wohnhauses hinterlässt.

Ekel-Fund vor der Haustür: Polizei kann Täter zur Rechenschaft ziehen

Christa Rettenberger vermutet, dass es in Hann. Münden einen Nachahmer gibt. Laut Ordnungsamt sei es möglich einen Täter für ein solches Verhalten ordnungsrechtlich zu belangen, sodass er oder sie selbst hinter sich aufräumen müsse. Auch ein Bußgeld sei möglich. Voraussetzung dafür sei, dass die unbekannte Person gefunden wird.

„Sowas ist mir in 20 Jahren Berufserfahrung nicht untergekommen“, sagt Jörg Golde, Leiter des Ordnungsamtes, zu dem Vorfall. (kim)

Die Deutsche Post hat in Kassel mit einem ekligen Fall von Vandalismus zu kämpfen: Mehrere Briefkästen wurden mit Kot verunreinigt.

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