Absolutes Verbot von offenem Feuer

Gefahr von Waldbränden im Süden Niedersachsens hat sich verschärft

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Waldbrand-Warnstufe vier

Hann. Münden/Dransfeld/Staufenberg. Die Waldbrandgefahr hat sich auch im südlichsten Zipfel Niedersachsens verschärft. Seit Dienstag herrscht Stufe 4 beim Waldbrandgefahren-Index - also „hohe Gefahr“.

Das teilte der Sprecher der Landesforsten, Michael Rudolph, mit.

Insgesamt gibt es fünf Stufen, bei der letzten wird von „sehr hoher Gefahr“ gesprochen. Diese gibt es derzeit nur in Teilen des östlichen Niedersachsens, etwa im Kreis Lüchow-Dannenberg. Der Deutsche Wetterdienst hat am Dienstag bei der Messstation in Göttingen Stufe 4 gemeldet.

Im weiteren Verlauf der Woche könnte es eine leichte Entschärfung der Lage geben, sagt Michael Rudolph. Die Bewölkung nehme nach jetzigen Prognosen zu, dadurch werde die Sonneneinstrahlung nicht mehr so intensiv. Aber mittlere Waldrandgefahr werde wohl bestehen bleiben.

Der Forst mahnt besondere Vorsicht bei Waldbesuchen an. Offenes Feuer jeglicher Art verbiete sich. Das gelte fürs Grillen ebenso wie fürs Rauchen, sagt Forstsprecher Rudolph. Vorsicht sollten auch Autofahrer walten lassen. Beim Parken sollten die Fahrer darauf achten, Zugänge zum Wald nicht zu blockieren, damit im Notfall Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr freie Fahrt haben. Und ein heißer Katalysator am Auto kann ebenfalls zum Brand führen.

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