Geflügelaustellung: Sieben Mal gab es die Bestnote

Ausgezeichnete Aussteller: Wolfgang Moritz, Georg Rümenapf, Helmut Kalina, Horst Spornauer und Reiner Schmitz (v.l.) mit ihren Tieren. Foto: Huck

Hann. Münden. 198 Tiere haben Züchter aus der Region bei der Ausstellung des Geflügelzuchtvereins Hann. Münden am Wochenende in Lippoldshausen präsentiert.

Der Verein für Geflügelzucht Hann. Münden und Umgebung veranstaltete am Wochenende die Fulda-Werra-Weser-Rassegeflügel-Ausstellung 2014 im Dorfgemeinschaftshaus Lippoldshausen. Züchter aus dem Raum Münden, Kassel, Göttingen und der näheren Umgebung stellten 198 Tiere aus.

Zu sehen waren Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben vieler verschiedener Rassen und Farbschläge. Der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins, Reiner Schmitz, war mit den Ergebnissen der Schau sehr zufrieden: „Wir konnten eine Vielzahl von Rassen und Farben präsentieren und die vielen Preise, die vergeben werden konnten, sprechen für die Qualität der Züchter und der ausgestellten Tiere“, so Reiner Schmitz.

Sieben Mal konnte die dreiköpfige Jury die Bestnote „v“ für vorzüglich vergeben und 13 Mal „hv“ für hervorragend. Es gab 25 Ehrenpreise, sechs Sonderehrenpreise und viele weitere, sodass insgesamt 76 Preise an die 19 Aussteller vergeben wurden.

Erstmals Seramas dabei

Präsentiert wurden bei der Rassegeflügelausstellung außerdem erstmalig Seramas. Seramas sind die kleinsten und leichtesten Zwerghühner der Welt. Ausgewachsen wiegen die kleinsten unter ihnen nur 175 Gramm. Sie sind zahm, anhänglich und zutraulich und als Haustiere aufgrund ihrer freundlichen und ruhigen Art sehr beliebt. Seramas legen ganzjährig Eier, ein Ei wiegt rund 20 Gramm und ist damit etwa so groß wie ein Taubenei.

„Mit unseren Ausstellungen wollen wir das Hobby Geflügelzucht vorstellen und hoffen, so den ein oder anderen Interessierten für unseren Verein gewinnen zu können“, so Reiner Schmitz. Denn Geflügelzucht sei nicht nur eine sinnvolle und Freude bereitende Freizeitbeschäftigung sondern diene auch dazu den Menschen das Verständnis für die Tiere und den Bezug zur Natur näher zu bringen, so Schmitz weiter. (zwh)

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