Kreuzung in Lutterberg

Gehweg im Gefahrenpunkt wird erst in vier Jahren gebaut

Bleibt eine Gefahrenstelle: An der Einmündung der Speeler Straße in die Göttinger Straße kommen die Autos den Fußgängern gefährlich nahe. Foto: Waldmann

Lutterberg. Der Kreuzungsbereich von der Göttinger Straße und der Speeler Straße in Lutterberg ist für Fußgänger ein Gefahrenpunkt. Der Bau eines Gehwegs ist erst 2019 vorgesehen.

Lutterberg. Als Gefahrenstelle für Fußgänger ist der Kreuzungsbereich von Göttinger Straße und Speeler Straße in Lutterberg seit langem bekannt. Daher wollte der Ortsrat Nägel mit Köpfen machen und hatte 2013 einen Antrag an die Gemeindeverwaltung gestellt, den Gehwegausbau entlang der Speeler Straße (Kreisstraße 215) im Zuge des für 2014 geplanten zweiten Baubschnitts der Sanierung der Straße nach Speele in den Investitionsplan aufzunehmen.

Im Herbst vergangenen Jahres hat der Landkreis die Speeler Straße saniert. Ein Bürgersteig, als Angelegenheit der Gemeinde, fehlt aber noch immer.

Christiane Bräuer (SPD) vom Ortsrat Lutterberg hatte im vergangenen Dezember die Anfrage im Gemeinderat gestellt, was aus den Plänen geworden sei.

In der jüngsten Ratssitzung erhielt sie darauf Antwort von Bürgermeister Bernd Grebenstein (parteilos): Der Posten, der damals mit 45 000 Euro veranschlagt wurde, war mit Zustimmung des Rates aus dem Investitionsprogramm für das Jahr 2014 herausgenommen worden und steht nun auf dem Plan für 2019.

Das sorgt bei Bräuer, die auch Ratsfrau ist, für Unverständnis: „Unser Ansinnen war damals, im Zuge der Straßenerneuerung und nach Absprache mit dem Landkreis die Anlage eines Gehweges von der Einmündung der Göttinger Straße in Richtung Speele bis zur Firma Schölch vorzunehmen und durch die Kombination der Baumaßnahmen die Kosten geringer zu halten. Wir hatten uns dabei auf die Gemeinde verlassen“, erklärte Christiane Bräuer gegenüber der HNA. Beim Landkreis weiß man von solchen Plänen nichts.

Bürgermeister Bernd Grebenstein erklärte auf Anfrage: „Wir nehmen das sehr ernst und müssen für Verkehrssicherheit sorgen. Allerdings ist der Haushalt im Bereich von Straßenbau und -sanierung in den nächsten drei Jahren sehr ausgelastet.“

So sei man gezwungen, solche Pläne noch einmal zu verschieben. Auskunft, welche Maßnahmen für den ermittelten Betrag von 45 000 Euro umgesetzt werden würden, war trotz mehrmaliger Nachfrage bei der Gemeindeverwaltung nicht zu bekommen. (zbw)

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