Im Bührener Schedetal

Gemeinderat pflanzt  Pappel

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Zartes Pflänzchen: eine Schwarzpappel setzten die Mitglieder des Gemeindrats Bühren zusammen mit Hans-Joachim Haberstock (rechts) in die Erde. Foto: nh

Bühren. Das Naturschutzgebiet Bührener Schedetal ist um einen Patenbaum reicher: Der Gemeinderat Bühren hat jetzt dort eine Schwarzpappel gepflanzt, berichtet Bürgermeister Christoph Witzke.

Der Baum drücke die Wertschätzung für den Naturschutzbund (Nabu) aus und für dessen Arbeit im Bührener Schedetal und sei ein „Zeichen einer fruchtbaren Zusammenarbeit des jungen Gemeinderates“, skizziert es Bürgermeister Witzke.

Die Ratsmitglieder pflanzten den Baum an einem kleinen Bachlauf unweit des Feldweges zum Bauernbusch. Schutzgebietsbeauftragter Hans-Joachim Haberstock hatte die Stelle ausgesucht und die Pflanzung vorbereitet. Witzke dankte ihm dafür und sagte dem Nabu seine Unterstützung zu, wenn es darum ginge, die für die Gemeinde wertvolle und bedeutsame Naturlandschaft in und um Bühren zu bewahren.

Mit einem von Helga Reuter gesponserten Umtrunk wurde auf den Baum angestoßen – auf dass er wachse und gedeihe.

Bäume des Jahres

Im Naturschutzgebiet Bührener Schedetal gibt es schon eine ganze Reihe Patenbäume, jeder von ihnen war schon einmal Baum des Jahres. Da stehen Feldahorn, Wildapfel, Elsbeere, Speierling, Sommerlinde, Rosskastanie, Silberweide, Vogelkirsche und andere mehr. Noch nicht vertreten sind Lärche, Waldkiefer, Wacholder, Esche, Eibe und Bergulme. Wer einen Patenbaum sponsern möchte, kann sich mit Hans-Joachim Haberstock unter 05502/ 35 49 in Verbindung setzen und mit ihm alles besprechen. Er organisiert den Baum, wählt den Standort aus und dann kann ein Pflanztermin vereinbart werden.

Die Paten nehmen die unterschiedlichsten Anlässe, um einen Baum zu pflanzen, beschreibt es Haberstock. Da gibt es Geburtstagsbäume oder Bäume, die den Beginn einer Beziehung markieren. „Wir haben hier auch schon einen Abi-Baum“, sagt er.

Eine Mündener Familie hat zwei Enkelbäume gepflanzt, für Enkel, die weit weg wohnen. Sind sie in Südniedersachsen zu Besuch, besuchen alle gemeinsam ihre Patenbäume.

Schön sei es, wenn die Paten ab und zu nach ihrem Baum sehen und ihn zumindest zum Anwachsen gegebenenfalls auch mal gießen. Ansonsten kümmern sich die Nabu-Mitglieder aber auch darum. Ein Besuch des Naturschutzgebietes lohne sich, wirbt der Schutzgebietsbetreuer, denn da gebe es inzwischen eine Menge Interessantes zu entdecken. 

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