Die Städte und Gemeinden haben ihre Lager und Silos gefüllt und sind gut für den Winter gerüstet

Genug Salz für freie Straßen

Volles Lager: Michael Bischoff vom Kommunalen Dienst in Hann. Münden vor den Salzsilos. Alle Gemeinden im Altkreis Hann. Münden sind gut auf den Winter vorbereitet. Foto: Nieswandt

Altkreis Münden. Der Winter ist im Anmarsch. Dann gehören glatte Straßen und Schneematsch wieder zum Alltag der Autofahrer. Doch die Städte und Gemeinden haben gut vorgesorgt: Die Streusalzlager in Göttingen, Dransfeld, Hann. Münden und Staufenberg sind gut gefüllt.

Auch eine optimale Versorgung der Autobahnen ist sichergestellt: „Unsere Hallen sind voll mit Streusalz“, sagt Udo Othmer, Leiter des regionalen Geschäftsbereiches Bad Gandersheim von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Behörde hat drei Autobahnmeistereien in Göttingen, Hildesheim und Seesen. Die in Göttingen befreit den Autobahnabschnitt bis nach Kassel von Schnee und Eis.

„Daneben haben wir Straßenmeistereien, unter anderem in Göttingen und Northeim. Sie kümmern sich um die Bundes- und Landesstraßen“, sagt Othmer. Jede Straßenmeisterei habe ein Salzlager von 800 bis 1000 Tonnen. Alle Silos und Lagermöglichkeiten seien voll. „Falls uns das Salz ausgeht, bekommen wir binnen kürzester Zeit eine Nachlieferung“, sagt Othmer.

Salz für 15 Tage

Genauso gut sieht es auch bei den Kommunalen Diensten in Hann. Münden (KDM) aus. “Wir sind nicht überrascht, wenn es kalt und glatt wird. Wir haben 150 Tonnen Streusalz auf Lager. Die Vorräte haben wir im Sommer aufgefüllt“, sagt Jutta Hodan, Vorstand der KDM. Schlecht werden oder verklumpen tue das Salz im Silo nicht. Es reiche bei täglichem Einsatz etwa 15 Tage, eine Nachbestellung sei jederzeit möglich.

35 Arbeiter kümmern sich bei Schnee darum, dass die Straßen für die Autofahrer frei sind. „Am 15. November ist der Beginn der Winterdienstperiode, dann sind auch unsere Streufahrzeuge komplett für die Arbeiten gerüstet“, sagt Hodan. Auch in der Samtgemeinde Dransfeld sind die Silos voll. „Wir haben 75 Tonnen Salz auf Vorrat“, sagt Stefanie Freitag, Leiterin des Bauhofes in Dransfeld. Vier Mitarbeiter seien bei Schnee im Einsatz, bei einem besonders harten Winter kommt noch ein Vertragsräumservice zu Hilfe.

In Staufenberg müssen 77 Quadratkilometer Fläche und 72 Kilometer Straße von Schnee befreit werden. „120 Tonnen Salz und 14 Mitarbeiter, darunter drei externe, mit zehn Fahrzeugen stehen dafür zur Verfügung“, sagt Stefan Müller, Vorstand Gemeindeservice Staufenberg. Noch sei wegen der milden Witterung keines der Fahrzeuge für den Winterdienst aufgerüstet, doch das sei eine Sache von einem Tag, betont Müller.

Von Leona Nieswandt

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