Ressourcenschonend Einkaufen

Geschäfte in Dransfeld: Eine Karte fürs Klima

Rufen zum Punktesammeln auf: Matthias Eilers (von links), Andrea Gawehn, Jan-Thomas Geyer, Benjamin Dörr, Petra Michels, Ilona Kühn und Dirk Aue am Tag der Einführung der Klimakarte Dransfeld.
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Rufen zum Punktesammeln auf: Matthias Eilers (von links), Andrea Gawehn, Jan-Thomas Geyer, Benjamin Dörr, Petra Michels, Ilona Kühn und Dirk Aue am Tag der Einführung der Klimakarte Dransfeld.

Die Stadt Dransfeld und die Energieagentur Region Göttingen haben diese Woche den Startschuss für die Klimakarte Dransfeld gegeben.

Dransfeld – Wer beim Einkauf Verpackungsmüll vermeidet, auf Mehrweg setzt oder Kaputtes reparieren lässt, kann ab sofort mit der Klimakarte Dransfeld Punkte sammeln. In acht Geschäften soll damit ressourcen- und umweltschonendes Verhalten belohnt werden.

Dransfeld: Anreize für klimafreundlichen Konsum

Damit wollen die Stadt Dransfeld und die Energieagentur Region Göttingen einen Anreiz für klimafreundlichen Konsum schaffen. Das Projekt ist eine Idee von vielen, die Bürger für das Quartierskonzept am Huhnsberg vorgeschlagen hatten.

Bisher nehmen die Geschäfte Camelione, Deko Boxx, Deko Boxx Auszeit, Dransfelder Bioladen, Gaußturm- und Ratsapotheke, Schuhhaus Mielenhausen und EP:Schiepel an der Aktion teil. Bei ihnen erhalten Kunden die Stempelkarten und können durch ihr Einkaufsverhalten Punkte sammeln.

Wer mit der Klimakarte Punkte sammelt, erhält ein Klimapaket, das hilft, Ressourcen im Alltag zu schonen.

Im Bioladen gibt es beispielsweise einen Stempel, wenn Kunden Ware aus dem Unverpackt-Regal oder in Pfandbehältern kaufen. Bei Camelione erhalten Kunden einen Stempel, weil der Schmuck in Deutschland und Europa hergestellt wird und dadurch kurze Transportwege hat. Auch werden dort Verpackungen zurückgenommen. Wenn alle Stempelfelder voll sind, können die Kunden ihre Karte gegen ein Klimapaket eintauschen. Darin enthalten sind ein Mehrwegbehälter, Bienenwachspapier, ein Einkaufsbeutel, Biotüten, Blumensamen und eine Kerze.

Dransfeld: Belohnen statt verbieten

„Statt Verbote auszusprechen, wollen wir mit der Klimakarte klimaschonendes Verhalten belohnen“, erklärt Benjamin Dörr, Projektleiter bei der Energieagentur Region Göttingen.

In der Stadt Göttingen seien damit schon gute Erfahrungen gemacht worden. „Die beteiligten Geschäfte gehen mit gutem Beispiel voran und setzen ein wichtiges Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz“, sagt der Samtgemeinde Bürgermeister Mathias Eilers. Dransfelds Bürgermeister Jan-Thomas Geyer dankt allen teilnehmenden Läden: „Hoffentlich sind in einem Jahr alle mit dabei.“ (Kim Henneking)

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