Schätze im Museum

Geschichte in Miniaturen: Eine Karawane zieht durchs Morgenland

Ein Ausschnitt: Die Karawane wandert durch das Diorama „Kreuzzug 12. Jahrhundert“ von Patrick Ullrich, dem Vorsitzenden des Vereins „Geschichte in Miniaturen“.
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Ein Ausschnitt: Die Karawane wandert durch das Diorama „Kreuzzug 12. Jahrhundert“ von Patrick Ullrich, dem Vorsitzenden des Vereins „Geschichte in Miniaturen“.

Mit einer unfassbaren Zahl an Details wartet das Museum des Vereins „Geschichte in Miniaturen“ im Saal des Hotels Schmucker Jäger auf. Eine Karawane mit Kamelen gehört zu dem Diorama „Kreuzzug 12. Jahrhundert“ von Patrick Ullrich, dem Vorsitzenden des Vereins.

Derzeit befindet es sich in der Winter- und Umbaupause, informiert jedoch in seinem Internetauftritt  mit wunderbaren Fotos und Beschreibungen ausführlich über die bestehenden und neuen Projekte und ihren Entstehungsprozess.

Neben originalgetreu dargestellten geschichtlichen Szenen kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Daniela Ullrich schuf beispielsweise in Anlehnung an die beliebte Fernsehserie „Outlander“, die seit 2014 läuft, die Ankunft der Hauptdarsteller Jamie und Claire mit Gefolgsleuten des McKenzie-Clans im Jahr 1743 auf der Burg Leoch.

Roland Kupski bemalte die Figuren des Dioramas "Kreuzzug 12. Jahrhundert". Kamele lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Die erste Gruppe umfasst einhöckrige Kamele (Dromedare) und zweihöckrige Kamele (Trampeltiere), die zweite Gruppe (Neuweltkamele) besitzt keine Höcker, wie Lamas und Alpakas.

Das Kamel und das Nadelöhr

Beim „Gleichnis vom Kamel und vom Nadelöhr“ wird die Aussage, dass etwas unmöglich ist, durch ein paradoxes Bild unterstrichen.

Es könnte hierbei aber auch ein dickes Tau gemeint sein, da sich die Worte für Kamel und Tau im Ursprung sehr ähneln. Durch das Nadelöhr passen jedoch beide nicht, weder das Kamel noch das Tau. 2020 wird es die 3. Dioramica, eine Kombination aus Messe und Ausstellung mit internationalen Ausstellern und Gästen, im Hotel Schmucker Jäger in Hann. Münden geben. „Sie wird am Samstag, 21., und Sonntag, 22. November, mit großen neuen Dioramen, die noch aufwendiger sind als bisher, stattfinden“, verrät Wolfgang Meyer, der zweite Vorsitzende des Vereins.

„Ich glaube für uns beide, für Patrick Ullrich und mich, ist mit dem Dioramenbau ein Kindheits-, Jugend- und Erwachsen-Traum wahr geworden“, sagt er.

Das Museum des Vereins „Geschichte in Miniaturen“ öffnet nur nach Absprache. Es befindet sich im Saal des Hotels Schmucker Jäger in der Wilhelmshäuser Straße 45 in Hann. Münden und macht derzeit eine Umbaupause.

Der Eintritt für die Ausstellung

Sechs Euro (inklusive Führung). Für Kinder bis 1,20 Meter Größe ist er frei. 

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