Im Gewerbegebiet

Besitzer braucht Platz selbst: Lkw fehlt nun der Wendeplatz

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Endstation: Früher führte die Straße zu einem Wendehammer, jetzt ist am Bauzaun des Goodman-Areals Schluss. Der Wendeplatz lag auf dem Goodman-Gelände, durfte aber bisher weiter genutzt werden.

Lutterberg. Durch den Bau zweier Logistikhallen auf dem Goodman-Areal bei Lutterberg, hat sich die Verkehrssituation im Gewerbepark Staufenberg geändert. Es fehlt nun ein Wendeplatz.

Der war bisher vom Verkehr – vor allem von Lastwagen – auf dem Goodman-Gelände genutzt worden. Die Gemeinde Staufenberg ist jetzt in der Pflicht, einen neuen Wendehammer anzulegen, da die Straße „Vor der Hecke“, an der viele Firmen liegen, eine Sackgasse ist. Rund 190 000 Euro werden von der Verwaltung dafür veranschlagt.

Zum Hintergrund: Der bisherige Wendehammer auf dem Goodman-Gelände wurde vor über zehn Jahren bei der Erschließung des Areals durch die Niedersächsische Landgesellschaft im Auftrag der Gemeinde Staufenberg gebaut. Als der Logistikentwickler Goodman das Gelände 2008 gekauft hat, hat er auch den Wendeplatz erworben. 

Bereits damals hatte die Gemeinde am Ende der Straße „Vor der Hecke“ einen neuen Wendeplatz geplant, der aber nie verwirklicht wurde, weil Goodman sein Gelände in den vergangenen Jahren nicht genutzt hatte und die Straße mit der Wendemöglichkeit weiterhin, so die Verwaltung in einem Schreiben an die Ratsmitglieder, für den Verkehr genutzt werden durfte. Jetzt wurde der Wendehammer für das aktuelle Projekt zurückgebaut.

Das hat zur Folge, dass den Lastwagen, die in die Straße „Vor der Hecke“ zu Lieferzwecken einfahren und nicht auf einem Firmengelände wenden können, nur die Seitenstraßen zum Rangieren bleiben, um dann über die Straße „Vor der Hecke“ das Gewerbegebiet wieder zu verlassen.

Kurzfristig, so Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice, könne man damit leben, langfristig werde es aber ein Problem. Deswegen müsse möglichst rasch gebaut werden.

Der erste Schritt werde jetzt die öffentliche Ausschreibung sein. Er rechne mit einer Verfahrensdauer von einem Vierteljahr, und dann sei es vom Wetter abhängig wie schnell im Herbst/Winter gebaut werden könne.

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