Gimter Narren drehen auf: Wilde Hühner und wirbelnde Beine

+
Viel Applaus gab es für die Tänzerinnen: Hier die Gimter Garde.

Gimte. „Das war Spitze", „Ihr seid Klasse!" Diese begeisterten und lobenden Rufe des Sitzungspräsidenten Henner Schminke schallten zur Prunksitzung der Arge Gimter Karneval immer wieder durch die Gimter Hechthalle (Weserberglandhalle).

Schminke an der Spitze des Elferrates war sichtlich gut gelaunt und führte durch das äußerst amüsante und abwechslungsreiche Programm.

So sorgten die Hinterhofsänger mit dem traditionellen Gimter Karnevalslied für einen stimmungsvollen Auftakt. Die Teufelsgarde und die Gimter Garde legten Marsch- und Showtänze auf die Bretter, die heftigen Applaus verdienten. „Leinen los“ hieß es, als die Tampenjungs von Zeremonienmeister Michael Wittwer auf die Bühne begleitet wurden. Piratenflair und Seemannslust verbreiteten die bärtigen Männer mit Songs, unter anderem von Santiano, bei denen es schwer fiel, still zu sitzen.

Humorvoll stellten die Weserberglandboys (Stefan Götze, Sascha Jatho und Tobias Ilse) in einem Sketsch den Lügendetektor 3000 vor.

Zwischendurch begrüßte Henner Schminke einige Gäste, zu denen auch Mündens Bürgermeister Harald Wegener gehörte.

Zeigten Bein: Die Tänzer vom Männerballett brachten einen Can-Can auf die Bühne.

Großes Lob zollte der Sitzungspräsident dem Arge-Mitglied Peter Göllner. Schminke bezeichnete ihn als „Herz des Gimter Karnevals“, denn ohne ihn würde der Ablauf nicht so reibungslos vonstatten gehen. Aus Publikumsreihen erhielt Göllner einen Riesenapplaus und ein dreifaches Gimte Helau.

Auch der Kapelle „four men band“ und den Technikern dankte Schminke, denn für sie bedeuteten die dreieinhalb Stunden höchste Anstrengung.

„Atemlos“ präsentierte ein wild gewordener Hühnerhaufen, nämlich die Luzies, eine sehr gelungene Tanz-Lichtshow, die ihresgleichen sucht. Auch eine Gastgruppe aus Schoningen überraschte mit einer ähnlichen Show.

Das Thema DDR und Wiedervereinigung mit Mauerfall hatten sich die Seven Hearts auf die Fahne geschrieben und dies sehr treffend umgesetzt. Vor dem Finale ging dann nochmal so richtig die Post ab, als das Männerballett „Let‘s Ten“ mit einen Can-Can überraschte. Es war eine reine Augenweide, sie über die Bühne wirbeln zu sehen.

Insgesamt 160 Aktive waren auf, vor und hinter der Bühne tätig, um für einen unterhaltsamen und reibungslosen Ablauf zu sorgen. Hinzu kommen zahlreiche Rentner aus Gimte, die von Mittwoch bis Montag für Auf- und Abbau sorgen. (zpy)

Gimter Narren lassen es krachen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.