Bilanz des Landkreises Göttingen

A7-Blitzer bei Hann. Münden bringt Kreis Göttingen Millionen ein

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Hier blitzt es oft: Zahlreiche Warnschilder weisen auf der Gefällstrecke der A7 auf das Tempolimit und die Dauerradaranlage vor der Werratalbrücke hin.

Blitzen - auch auf der A7 - lohnt sich offensichtlich. Der Landkreis Göttingen hat jetzt bekanntgegeben, wie hoch die Einnahmen durch Verkehrssünder 2018 ausgefallen sind.

Der Landkreis Göttingen hat durch Verwarn- und Bußgelder aus der Verkehrsüberwachung im vergangenen Jahr 7.591.464 Euro eingenommen. 

Davon allein 3.231.232 Euro durch Raser an der Blitzeranlage auf der A7 am Laubacher Berg bei Hann. Münden. Das geht aus der Bilanz des Landkreises Göttingen hervor. Das Geld fließt in den allgemeinen Haushalt des Landkreises Göttingen. 2017 lag die Gesamtsumme  bei rund 7.645.739 Euro.

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Die Blitzeranlagen im Landkreis registrierten 161.530 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Allein am Laubacher Berg wurden  57.702 Tempoverstöße festgestellt. 2011 Fahrverbote wurden aufgrund von Tempoverstößen an dieser Stelle ausgesprochen. Der schnellste Fahrer war dort mit 197 Stundenkilometern unterwegs – zulässig sind an dieser Stelle 100 km/h. Zu den Geschwindigkeitsüberschreitungen hinzukommen im vergangenen Jahr 3470 Fälle, in denen Autofahrer rote Ampeln überfahren haben.

Der Landkreis Göttingen überwacht den Verkehr mit fünf mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten und sieben stationären Blitzern. Neben der Anlage am Laubacher Berg gehört dazu im Altkreis Münden auch der Blitzer im Staufenberger Ortsteil Lutterberg. 

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