Häuser für Flüchtlinge: Die Hauptfrage lautet: Wo?

Altkreis Münden. Die Kommunen sollen Wohnobjekte nennen, in die Flüchtlinge einziehen können. Noch ist unklar wo.

Die Bitte des Göttinger Landrats Reuter an die Bürgermeister in der Region, potentielle Objekte in ihrer Kommune zu benennen, die als Notunterkunft für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Frage kommen können, beschäftigt derzeit die Rathäuser.

Staufenberg

Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein teilte gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass zur Benennung von öffentlichen Unterbringungsmöglichkeiten erst „ein abgestimmtes Verfahren unter Einbindung aller Ortsteile“ erfolgen müsse. Dazu tage der Arbeitskreis Flüchtlinge der Gemeinde am Mittwoch, 11. November, im Rathaus. Ihm gehören Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen an, die Ortsbürgermeister, der Staufenberger Gemeindeservice, die Feuerwehren und Vertreter der Kirchen.

Öffentlich verfügbarer Wohnraum, wie zum Beispiel sozialer Wohnungsbau, sei derzeit in Staufenberg nicht verfügbar. Zum Thema Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser als Notunterkünfte verweist Grebenstein darauf, dass der Kreis unter allen Umständen vermeiden will, diese Gebäude dafür zu nutzen.

Dransfeld

Mathias Eilers, Samtgemeindebürgermeister Dransfelds, sagt gegenüber unserer Zeitung, dass es in der Samtgemeinde keine leerstehenden Schulen gibt. Eine echte Alternative sehe er nicht. In einer aktuellen Besprechung mit den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden wolle man das Thema Flüchtlingsunterbringung erörtern. „Wichtig ist mir, dass wir keine Turnhallen für die Unterbringung nutzten, das wäre die denkbar schlechteste Idee“, so Eilers.

Hann. Münden

Wenn die Stadt Hann. Münden von geeignetem Wohnraum erfährt, „stellen wir den Kontakt zwischen den Eigentümern und dem Landkreis Göttingen her“, teilt Bürgermeister Harald Wegener mit.

Es gebe aktuell Gespräche mit einem weiteren Eigentümer einer geeigneten Einrichtung. Hierbei würde es sich um die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien handeln. Um welche Örtlichkeit es sich handelt, sagte er nicht.

Nachbarn, so Wegener, sollen auf die „neuen Einwohner zugehen und Begleitung und Unterstützung anbieten“.

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