Einnahmen gehen an Mündener Hospiz

12 000 Euro für Kalender „Kunstpassagen“

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Stellvertretend für alle Künstler der Kunstpassagen: Dr. Renate Quellhorst, Monika von Luckwald, Margret Jäckle, Gisela Bogumil, Peter Fellenberg, Uschi Senff, Barbara Engelhardt, Petra Graser, Helga Reimann und Anja Fehrensen und (von links). 

12 000 Euro haben die Mitwirkenden des Kalenders „Kunstpassagen 2020“ erwirtschaftet, und wie jedes Jahr fließt der Erlös in die „Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V.“.

Jedes Jahr kommen nach Abzug der Druckkosten zwischen 12 000 und 15 000 Euro zusammen.

In einer Auflage von 1000 Stück wurden die Kalender mit Bildern von 13 Künstlerinnen und Künstler aus Münden und Göttingen gedruckt.

Sie haben die Werke für die einzelnen Monate und das Titelblatt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Seit Beginn dieser Aktion sind in acht Jahren für die Bürgerstiftung fast 105 000 Euro aus den Kalenderverkäufen gespendet worden. „Der Verkauf der Exemplare lief gut, es wurde außerdem noch großzügig gespendet“, berichtete Dr. Renate Quellhorst, die diese Kunstpassagen zusammen mit vier weiteren Künstlern aus Hann. Münden und Reinhardshagen ins Leben gerufen hat. Es gehen immer noch Spenden und Einnahmen aus dem Kalenderverkauf ein, diese werden dann im nächsten Jahr berücksichtigt. „Viele Käufer betrachten den Kalender inzwischen als Sammelobjekt“, erwähnte Dr. Quellhorst. Unterstützung leisten Sponsoren aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk, Industrie sowie Ärzte, Zahnärzte und medizinische Praxen. Sie kaufen eine unterschiedliche Anzahl von Kalendern, verkaufen diese als Verkaufsstelle weiter oder machen Kunden und Geschäftspartnern damit eine Freude. Das Jahr hat zwar erst begonnen, doch während eines Treffens berieten die Künstler schon über die „Kunstpassagen 2021“.

Diese Sammlung von Werken soll diesmal im Hochformat, die Bilder im Querformat gefertigt werden. Das heißt keine Trennung des Kalendariums vom Bild durch die Spirale. Auch über das Thema haben sich die Künstler schon beraten, es lautet „Hann. Münden“.

Nun haben die Künstler bis zum Abgabetermin 1. Juli Zeit, das Thema umzusetzen. Bereits beim Treffen sprudelten die Ideen. 

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