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Hann. Münden: 20000 Euro für das Hospiz

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Von: Thomas Schlenz

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Freuen sich über die Unterstützung fürs Hospiz: Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg (von links), Jutta Nickel (Spendenbeauftragte Hospiz), Gerald Wagener (Unternehmer und Spender) und SPD-Landtagsabgeordneter Gerd Hujahn.
Freuen sich über die Unterstützung fürs Hospiz: Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg (von links), Jutta Nickel (Spendenbeauftragte Hospiz), Gerald Wagener (Unternehmer und Spender) und SPD-Landtagsabgeordneter Gerd Hujahn. © Pressestelle Stadt Hann. Münden/nh

Der aus Hann. Münden stammende Unternehmer Gerald Wagener spendete für die Einrichtung.

Hann. Münden – „20 000 Euro. Ich freue mich so. Gerald, vielen Dank für diese tolle Unterstützung“, bedankte sich Jutta Nickel, Spendenbeauftragte des Hann. Mündener Awo-Hospizes, für die Spende des aus Hann. Münden stammenden Unternehmers Gerald Wagener. Dieser gab sich bescheiden: „Ich mache das gerne und es macht mir wirklich Spaß, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Außerdem habe ich die alte Heimat nie aus den Augen verloren“, entgegnete Wagener.

Laut Jutta Nickel handelt es sich um die größte Einzelspende, an die sie sich erinnern könne. Das Geld werde dringend gebraucht, da das Hospiz einen Anbau plane, der nach aktuellen Schätzungen mindestens 300 000 Euro kosten werde.

Der Anbau soll Platz bieten, unter anderem für einen Multifunktionsraum für Angehörige, in den sich diese mit den Gästen zurückziehen können. Die offene Bauform der bestehenden Räume biete dafür zu wenig Privatsphäre. Hinzu komme, dass nach dem zehnjährigen Bestehen des Hospizes der Platz nicht mehr ausreiche. So müsse die Bürgerstiftung beispielsweise Räume außerhalb anmieten, um Platz für Besprechungen zu haben. Auch der Platz für das Personal stoße an Grenzen.

„Mit Geralds Hilfe kommen wir einen großen Schritt nach vorn“, lobte Nickel. Trotzdem fehle weiterhin ein Großteil der Baukosten und das Hospiz sei auf weitere Spenden angewiesen.

„Wir freuen uns sehr, wenn wir weiter unterstützt werden und damit den Erweiterungsbau bald in die Tat umsetzen können“, äußerte Nickel ihren größten Wunsch.

Leider seien die Kosten fürs Bauen unter anderem aufgrund gestiegener Materialkosten jüngst in die Höhe geschossen. Deswegen sei unklar, ob man mit den ursprünglich kalkulierten 300 000 Euro am Ende hinkomme. Somit sei es wichtig, dass die Menschen ihr Hospiz weiter unterstützen, so Nickel.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Hujahn versprach, beim zuständigen Ministerium in Hannover auch nach öffentlichen Fördermöglichkeiten Ausschau zu halten. Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg (CDU) bedankte sich im Namen der Stadt für die Spende an das Hospiz. Die Stadt werde die Entwicklung der Einrichtung auch künftig beobachten und positiv begleiten. Jutta Nickel hob ihrerseits die Unterstützung der Bürgerstiftung hervor, die für die Entwicklung des Hospizes von zentraler Bedeutung sei. (Thomas Schlenz)

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