36 Personen wurden in Hann. Münden, Dransfeld und Staufenberg schwer verletzt

2015 gab es zehn Prozent mehr Verkehrsunfälle im Altkreis Münden

Altkreis Münden. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Altkreis Münden ist 2015 im Vergleich zum Vorjahr um circa zehn Prozent gestiegen. 

In Hann. Münden, Dransfeld und Staufenberg wurden 1020 Unfälle aktenkundig, wie Hauptkommissar Mathias Klausch vom Polizeikommissariat Hann. Münden mitteilt. 2014 registrierten die Ordnungshüter 937 Verkehrsunfälle. Die Erhöhung spiegele sich auch in der Anzahl schwer verletzter Personen bei Verkehrsunfällen wider, so Klausch. „Hier waren 36 Personen betroffen.“ 2014 waren es 33. Die Zahl getöteter Personen ging von drei auf zwei Verkehrsteilnehmer zurück.

Die Zahl der Leichtverletzten stieg von 117 Verkehrsteilnehmern auf 138. Als Hauptunfallursachen spielt neben Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fehler beim Wenden, Rückwärts-, Ein- und Ausfahren, Abbiege- und Vorfahrtverstößen auch zunehmend die „Nutzung mobiler Endgeräte“ eine Rolle, so der Hauptkommissar.

Nach wie vor wird im Altkreis eine hohe Zahl von Unfallfluchten angezeigt. Mit 252 Fällen (2014 waren es 229) sei „die ohnehin schon hohe Anzahl“ nochmal angestiegen. Klausch: „Erfreulicherweise hält sich hier auch die Aufklärung mit 104 der Unfälle auf einem Niveau von über 40 Prozent.“ Die Polizei kündigt eine Intensivierung gezielter Kontrollen an, um die Zahl der Unfälle zu senken.

Rubriklistenbild: © dpa

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