Fünf Taten werden ihm vorgeworfen

53-Jähriger aus Hann. Münden soll Frauen misshandelt haben

Hann.Münden/Göttingen. Ein 53-jähriger Mann aus Hann.Münden muss sich seit Mittwoch vor dem Landgericht wegen gewalttätiger Übergriffe auf Frauen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft hat den 53-Jährigen wegen Vergewaltigung und mehrfacher Körperverletzung angeklagt. Insgesamt wirft sie ihm fünf Taten vor.

Laut Anklage soll er im Mai 2016 seine damalige Lebensgefährtin in deren Wohnung in Hann.Münden misshandelt und vergewaltigt haben.

Zuvor hätten beide erhebliche Mengen Alkohol getrunken gehabt. Er habe sie im Schlafzimmer auf das Bett geworfen und mit erheblicher Gewaltanwendung zum Geschlechtsverkehr gezwungen.

Unter anderem habe er ihr mit der Faust auf beide Augen und auf den Oberkörper geschlagen.

Am Hals gewürgt 

Zwei Tage später soll es zu einem weiteren Vorfall gekommen sein. Der Angeklagte soll seine Partnerin nach gemeinsamem Alkoholgenuss auf das Bett geworfen und am Hals gewürgt haben. Danach habe er von ihr abgelassen.

Die Lebensgefährtin hatte nach diesen Vorfällen Strafantrag gestellt.

Auch gegenüber einer früheren Lebensgefährtin soll der 53-Jährige gewalttätig geworden sein. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, der Frau mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen zu haben. Außerdem habe er ihr einmal einen Finger derart heftig verdreht, dass dieser ausgerenkt oder gebrochen sei.

Harmonische Beziehung 

Zu Beginn des Prozesses gab der Angeklagte an, dass die Beziehung zu der Partnerin, die er laut Anklage vergewaltigt haben soll, sehr harmonisch gewesen sei. Sie hätten auch immer einvernehmlichen Sex gehabt. „Eigentlich hatten wir ‘ne Zukunft vor“, sagte der 53-Jährige. Nur in Verbindung mit Alkohol sei es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Wolfram Stein

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