Einsatz auf A7

Kälbertransport bei Hedemünden gestoppt - Polizei stellt Verstöße fest

Drei Kälber: Die Tiere wurden auf der A 7 nicht fachgerecht transportiert.
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Drei Kälber: Die Tiere wurden auf der A 7 nicht vorschirftsmäßig transportiert.

Ein Polizeieinsatz wegen drei Kälbern. Das beschäftigte die Beamten auf der A7 im Bereich Hedemünden am Dienstag (24.11.2020). Die Tiere hätten gar nicht so weit transportiert werden dürfen. Andere Vergehen kamen noch dazu.

Hedemünden – Ein Gespann beladen mit Kälbern löste auf der Autobahn 7 (A7) einen Polizeieinsatz aus. Wie die Polizei in Göttingen mitteilt, wurde am Dienstagmittag (24.11.2020) gegen 12.40 Uhr ein Gespann im Bereich Hedemünden angehalten.

Drei Kälber transportiert: Polizei stoppt Gespann bei Hedemünden

Dabei stellten die Polizisten fest, dass drei Kälber von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus Thüringen nach Nordhessen zu einer dortigen Viehauktion befördert werden sollten. Beim Transport, so die Polizei, sei die sogenannte Nahbereichsgrenze für Viehtransporte überschritten worden. Der Transport hätte diese Strecke so nicht zurücklegen dürfen, heißt es von den Beamten.

Fahrer hielt mehrere Vorschriften nicht ein

Erschwerend kam hinzu, dass Transportvorschriften durch den landwirtschaftlichen Betrieb in Bezug auf Dokumentation und Schulung des 51-jährigen Fahrers nicht eingehalten wurden. Auch wurden Anforderungen an das Transportmittel hinsichtlich der Kennzeichnung und Ausstattung nicht beachtet. Ob tierseuchenrechtliche Anforderungen verletzt wurden, werde noch geprüft, heißt es weiter.

Der Fachdienst für Veterinärwesen des Landkreises Göttingen wurde eingeschaltet. Die Fachkundigen entschieden, dass zur Sicherstellung des Tierwohls der etwa vier bis fünf Monate alten Kälber das Gespann zum Herkunftshof zurückgeführt werden musste, da dieser erheblich näher als der Zielort lag. (Jens Döll)

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