Unterschriftenliste übergeben

Ärger um Gebühren im Parkhaus des Nephrologischen Zentrums

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Ärger um die Parkgebühren: Patienten des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen (NZN) haben Unterschriften gesammelt, um die Versorgungsbetriebe Hann. Münden dazu zu bewegen, die Gebührenstaffelung am NZN-Parkhaus zu ändern. 

Hann. Münden. Patienten des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen (NZN) protestieren gegen die Gebührenstaffelung und haben 250 Unterschriften gesammelt.

Hann. Münden. Statt im neuen Parkhaus am Nephrologischen Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden das Auto abzustellen, ziehen es viele NZN-Besucher vor, in den umliegenden Straßen zu parken, um die Parkgebühr zu sparen.

Jetzt machen Patienten selbst Vorschläge, wie die Gebührenstaffelung geändert werden sollte, um Härten abzufedern: Elke Schachtebeck und Eberhard Rohpeter (Reinhardshagen) sowie Hans-Jürgen Röbbeling, alle drei Patienten im Physikalischen Therapiezentrum (PTZ), haben binnen 14 Tagen 259 Unterschriften von anderen Patienten gesammelt, die sich ihren Vorschlägen anschließen. Die Unterschriftenliste übergaben sie kürzlich den Versorgungsbetrieben Hann. Münden (VHM), die das Parkhaus gebaut haben und betreiben.

Statt pro angefangener Stunde einen Euro abzurechnen, solle man einen Halbstundentakt mit 50 Cent einrichten. Für Patienten, die wie sie, über einen längeren Zeitraum mehrmals pro Woche zur Behandlung müssen und andere Vielparker sollte es Sondertarife geben, heißt es weiter.

Ein Euro pro Stunde sei zwar keine große Summe, aber wenn man zum Gerätetraining müsse, dann reiße man schnell mal so eben die dritte Stunde, beschreibt es Rohpeter. Macht sechs Euro pro Woche über einen längeren Zeitraum, da komme einiges zusammen.

Die VHM haben sich die Nöte und Wünsche der Patienten angehört. In ihren Händen liegt der wirtschaftliche Betrieb des Parkhauses und der Parkplätze am NZN. Mit dem Betreiber der Mündener Krankenhäuser, der jetzt in Insolvenz befindlichen AWO Gesundheitsdienste, seien die Bedingungen vereinbart worden. Die Gebühren seien, diskriminierungsfrei, für alle gleich aufgestellt worden, heißt es von seiten der VHM. Man könne derzeit keine vergünstigten Konditionen für bestimmte Patientengruppen einräumen, da dadurch andere benachteiligt würden. (tns)

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