Affäre um Puppenverbrennung: Grüne Marie Kollenrott entschuldigt sich

Ronald Schminke

Hann. Münden. Die Vorwürfe von Marie Kollenrott (Grüner Kreisverband) gegen den Landtagsabgeordneten Ronald Schminke (SPD) in Bezug auf eine Puppenverbrennung an der Weser sind restlos ausgeräumt. Das erklärt der Abgeordnete Schminke.

In einem durch die Vizepräsidentin des Landtags, Dr. Gabriele Andretta, und Umweltminister Stefan Wenzel moderierten Gespräch am 4. Juni seien die „tatsächlichen Ereignisse und Abläufe“ besprochen. Fazit des Gesprächs: Die Vorwürfe gegen den Abgeordneten wurden vollständig zurückgenommen und Marie Kollenrott entschuldigte sich bei Ronald Schminke.

Der Sozialdemokrat: „Ich habe die Entschuldigung der Vorstandssprecherin der Grünen, Marie Kollenrott, angenommen und die Angelegenheit ist damit erledigt und aus der Welt.“

Nicht erledigt sei hingegen das eingeleitete Verfahren gegen Hartmut Teichmann (Grüne in Hann.Münden), der Schminke unterstellt hatte, an fragwürigen Ritualen teilgenommen zu haben und von einem Skandal sprach. Teichmann habe diese ungeheuerliche Unterstellung bislang nicht zurückgenommen und sich nicht entschuldigt, so Schminke: „Herr Teichmann hat inzwischen eine Unterlassungserklärung durch meinen Rechtsbeistand erhalten. Sollte er diese nicht innerhalb der Fristsetzung unterschreiben, wird der nächste Schritt die Klage sein.“

Bürgerinitiativen hatten am Tag des Weser-Marathons gegen die Salzfracht im Fluss protestiert, dabei war eine Puppe verbrannt worden. Bei dieser Veranstaltung war auch Schminke anwesend. Die Grünen hatten das kritisiert und von fragwürdigen Ritualen gesprochen. Schminke hatte daraufhin sofort erklärt, er habe von der Puppenaktion nichts gewusst, das bestätigten auch die Veranstalter.

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