Mündens Torhüter war mit 21 Paraden der Sieggarant gegen Duderstadt

Alex Klocke wird zum Hexer

Der beste Mann auf dem Feld: Alexander Klocke. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Er war eindeutig der Mann des Abends: TG Mündens Torhüter Alexander Klocke. Insgesamt 21 Paraden, darunter vier gehaltene Strafwürfe und mehrere abgewehrte Bälle gegen frei vor ihm auftauchende Duderstädter.

Kein Wunder, dass nach dem Abpfiff alle Mündener Spieler ihren Schlussmann in die Arme schlossen.

Eine solche Torhüterleistung hatte es in der Gymnasiumshalle seit Jahren nicht mehr gegeben. Schon in der ersten Halbzeit überzeugte das Mündener Eigengewächs mit seinem starken Stellungsspiel. Noch besser wurde es in der zweiten Halbzeit. Besonders zwischen der 31. und 41. Spielminute. Die Höhepunkte: Beim Stand von 14:12 für die TG pariert Klocke den Strafwurf von Heim; eine Minute später erhält Kevin Knips zwei Minuten aufgebrummt, aber beim anschließenden Strafwurf von Nikolas Grolig ist Klocke erneut zur Stelle; so kann die TG trotz Unterzahl durch Janotta auf 15:12 erhöhen. Anschließend kommen Duderstadts Kornrumpf und Swoboda innerhalb eines Angriffs von Außen frei zum Wurf, Klocke entschärft beide Geschosse; danach pariert der 21-Jährige gegen Swoboda sogar mit dem Gesicht und triumphiert auch beim folgenden Strafwurf von Heim – längst hat Klocke seinen Spitznamen weg: „Hexer, Hexer“, schallt es von den Rängen, und nach dem Abpfiff wird der Schlussmann vom stimmungsvollen Block der Reinhardshäger Fußballer mit einer La Ola gefeiert.

„Das war heute ein mega-gutes Gefühl, besonders weil ich bisher nicht gerade als Siebenmeterkiller bekannt war“, freute sich Klocke. Und TG Mündens Vereinschef Thomas Scheffler meinte: „Der Alex wächst allmählich über sich hinaus.“ (mbr)

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