Der Schreck der Quarantäne

Alltag in der Corona-Krise: Erzählen Sie Ihre Erlebnisse

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Unterwegs im Grundbachtal bei Laubach: Wandern ist auch jetzt möglich und Beweg ung an der frischen Luft ist eine willkommene Abwechslung zum Homeoffice. 

Corona hat den Alltag nahezu aller Menschen radikal verändert. Neben den üblichen Nachrichten, die den Alltag dominieren, möchten wir auch Ihre Eindrücke, Geschichten und Erlebnisse sammeln, traurige, aber auch lustige. Denn gerade in Corona-Zeiten gilt: Lachen ist gesund und auch positive Nachrichten wichtiger denn je.

Unsere Redaktion arbeitet derzeit im Homeoffice, die Redaktionsräume in Hann. Münden sind nicht besetzt. Das ist auch für uns eine besondere Situation, wenn das Zuhause zum Arbeitsplatz wird und nach der morgendlichen Redaktionskonferenz via Handy auch die Familie wissen will, was wir planen.

Seit Anfang der Woche ist unsere Redaktions-Volontärin Kim Henneking wieder im Team. Sie hat den Beginn der Corona-Maßnahmen im Urlaub erlebt, den sie zu Hause verbrachte. Und sie hat einiges zu berichten: Während in der ersten Woche Kino- und Restaurantbesuche noch möglich waren, war in der zweiten Woche eher Wandern und Telefonieren mit Freunden angesagt. Und dann gab es einen großen Schreck: Die Familie ging in Quarantäne. Schnell folgte dann die Einkaufsliste mit dem Nötigsten für drei Personen. Also ab in den Supermarkt.

So ein Familienwocheneinkauf ist verglichen mit dem üblichen Einkauf für eine Person ein wahres Abenteuer. Dafür braucht es einen Einkaufswagen, keinen Korb! Das Quarantäne-Überlebens-Paket kam dann vor die elterliche Haustür. Klopfen, Klingeln, Weglaufen! Ein bisschen Spaß bei all dem Ernst muss sein. Und wie lange her ist schon der letzte Klingelstreich? Erfolgreich war er zumindest nicht, denn die Familie hatte die Tat aus dem Küchenfenster heraus beobachtet. Es folgte eine für die ganze Nachbarschaft hörbare Unterhaltung zwischen Auto und Haustür. Und wenige Tage später ein negatives Testergebnis: kein Corona.

Redakteur Thomas Schlenz arbeitet weiter in „seiner gefühlten Käfighaltung“, da die Wohnung für zwei Leute mit Telearbeit eigentlich viel zu klein ist. Da außerdem alle Friseure geschlossen haben, erinnert seine Frisur zusehends an eine Löwenmähne. Es gibt aber einen Lichtblick: Der Balkon mit traumhaftem Ausblick über das Leinetal und frisch gebrühter Kaffee lassen die Arbeit deutlich schneller von der Hand gehen.

Ihre Geschichte: Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns auf Ihre Geschichten, Eindrücke und Erlebnisse. Bitte senden Sie sie per Mail an: hann.muenden@hna.de, Telefon: 05541/983915

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