Anfang September soll Dachsanierung abgeschlossen sein

Altes Rathaus, neue Ziegel: Sanierung läuft auf Hochtouren

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Sanierung des Rathauses in Hann.Münden: Dachdecker haben momentan sehr viel zu tun. 

Hann. Münden. Die Dachsanierung des historischen Rathauses in Hann. Münden ist in vollem Gange. Das Denkmal der Weserrenaissance ist neben der Tillyschanze das bedeutendste Wahrzeichen der Dreiflüssestadt.

Das Rathaus besteht aus einem gotischen Saalbau und im 17. Jahrhundert hinzugefügten Erweiterungsbauten.

Wie lange läuft noch die Sanierung des Daches?

Ende August/Anfang September soll die Dachsanierung abgeschlossen sein, die in zwei Abschnitten unterteilt wurde.

Was wurde/wird vornehmlich erneuert?

Vor allem die Ziegel und die Balken der Dachkonstruktion, die vom Anfang des 17.Jahrhunderts sind. Aber auch vom Regen angegriffener Sandstein wird wieder erneuert. Ebenfalls erfolgt eine Metallsanierung der Zierelemente.

Wie groß ist die Fläche, auf der neue Ziegel eingesetzt werden?

Im ersten Bauabschnitt wurden Ziegel auf 594 Quadratmeter erneuert, im zweiten Abschnitt sind es insgesamt 970 Quadratmeter.

Im Februar wurden sechs Glocken des Musikspiels im Rathauses wegen der Dacharbeiten ausgebaut. Wann kehren sie zurück?

Ursprünglich war der Mai angedacht. Durch den Ausbau der Glocken sind aber größere Schäden im Dach sichtbar geworden, sodass sich der Wiedereinbau verzögert. Ende August, so der aktuelle Fahrplan, kehren sie zurück.

Hann.Münden: Rathaus wird saniert

Was kostet die Erneuerung des Rathausdaches?

Für den ersten Bauabschnitt sind etwas über 800 000 Euro veranschlagt worden, für den zweiten 580 000 Euro.

Wie geht es weiter mit der Komplettsanierung des historischen Gebäudes?

Das Ziel ist, das Haus im Zentrum Mündens behindertengerecht zu gestalten, mit einem Aufzug und auch einem modernen Brandschutzkonzept. Außerdem geht es darum, die historischen Raumstrukturen wieder herzustellen und Reparaturen an der Statik vorzunehmen. Auch die Sanierung der Haustechnik steht auf der Agenda. Große Hoffnungen ruhen auf Fördergeld, das die Stadt aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus beantragt hat.

Die Antragssumme: 5, 4 Millionen Euro. Mit einer Entscheidung, ob es Geld gibt und wenn ja, wie viel, wird in Kürze gerechnet. Für den zügigen Fortgang der geamten Sanierungsarbeiten wäre ein Geldsegen an dieser Stelle wichtig. 

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