Ausflugslokal Rinderstall wird im Juni öffnen

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Ein Teil des Rinderstalls: Doreen Werner sitzt auf einer Wippe.

Hann. Münden/Staufenberg. Das Waldgasthaus auf dem Steinberg zwischen Münden und Staufenberg wird derzeit noch renoviert. Durch ein Feuer 2013 war es beschädigt worden.

Eigentlich sollte die Waldgaststätte Rinderstall schon im Mai vergangenen Jahres wiedereröffnet werden. Daraus ist nichts geworden, weil die Renovierungsarbeiten nach dem Feuer 2013 doch größer waren als zunächst angenommen.

„Eine Überraschung jagte die andere“, erzählt Doreen Werner, die mit ihrem Lebensgefährten Esteban Alsonso das Anwesen auf dem Steinberg zwischen Hann.Münden und Staufenberg nach dem Brand übernommen hatte.

Hier geht‘s lang: Hinweisschild neben der Bundesstraße 496.

„Beim Abriss der Tapete kam uns zum Beispiel die halbe Wand entgegen“, sagt die 43-Jährige. Auch warte man noch auf eine Genehmigung vom Bauamt. Werner und Alonso sanieren zum größten Teil selbst.

„Wir wollen das sehr familiär gestalten.“

Nun soll die Waldgaststätte mit Tradition im Juni wieder für Gäste zur Anlaufadresse werden. „Die Nachfrage ist groß, viele Leute fragen uns, wann es los geht“, sagt Werner.

Bis zur Neueröffnung steht aber noch viel Arbeit ins Haus. Da ist noch jede Menge zu erledigen.

Termin steht noch nicht

Ein genauer Eröffnungstermin steht noch nicht fest, aber es soll der Juni sein, betont Doreen Werner. Dann sollen etwa 60 Plätze im Biergarten stehen. Aber auch im Innenbereich des Waldgasthauses sollen circa 60 Gäste Platz finden. Es werde zunächst eine kleine Speisekarte geben, sagt Werner. Der Rinderstall werde dann donnerstags bis sonntags von 11 bis 14 Uhr warme Gerichte anbieten, danach Kaffee und Kuchen, so der Plan. Abends sei man flexibel.

Das Angebot richte sich auch an Gruppen, die zum Rinderstall kommen wollen, Terminabsprachen seien möglich. Werner und Alonso denken auch an Themenabende, etwa mit spanischer Musik und kleinen Spezialitäten.

Ein Streichelzoo soll, wenn auch nicht gleich zu Beginn, entstehen, mit Zwergziegen und ein paar Kaninchen, das sei für Kinder gedacht, sagt Doreen Werner. Ebenso soll den Rinderstallbesuchern ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung stehen. Ob das Wald- und Jagdmuseum am Ort eine Zukunft hat, sei noch unklar.

Herzenssache

Dem Rinderstall wieder eine Zukunft zu geben, sei eine Herzenssache. Doreen Werner: „Wir wollen das sehr familiär gestalten.“ 

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