Ja zum Leben mit farbenfrohen Bildern

Ausstellung von Carola Justos in der Blasiuskirche

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Symbole als Zeichen des Lebens: Mit unterschiedlichen Figuren, Formen und Farben will Carola Justo in ihren Bildern die Schönheit der Natur und der Welt, die Gott erschaffen hat, darstellen. Oft sind Menschen oder Tiere als Sinnbilder der Unsterblichkeit und des neuen Lebens zu sehen.

Hann. Münden. Prächtige Pfaue, kräftige Farben und vielschichtige Bedeutungen: Insgesamt 35 farbenfrohe Gemälde sind nun in der St. Blasius Kirche Hann. Münden ausgestellt. Die Ausstellung der Kasseler Künstlerin Carola Justo  kann bis zum 7. Oktober in der Kirche besichtigt werden. 

Rund um den Titel „LebensZeichen – Symbole, Urbilder und Chiffren“ hat Justo über ein Jahr hinweg viele, vor allem religiöse, Symbole wie den siebenarmigen Leuchter – die Menora – oder die Farbe Gold, die für Gott stehen soll, in ihren Bildern verarbeitet. Sie habe schon seit vielen Jahren eine besondere Zuneigung zu religiösen Themen und auch deren Symbolik, so die Künstlerin, die alle ihre Bilder mit Acrylfarben auf Leinwand oder Holz malt. Ihre Bilder sollen zum Nachdenken anregen, wie man sein Leben wahrnimmt und gestalten möchte, aber auch die Schönheit der Farben und der Menschen, Tiere und Natur zeigen.

„Symbole sind Zeichen des Lebens. Genau wie das Leben selbst, können sie mehrere Bedeutungen haben und von jedem unterschiedlich interpretiert werden. Aber trotzdem verstehen viele Menschen, egal welcher Kultur sie angehören, die Symbole und können sie deuten, sodass die Symbole als gemeinsame Bildsprache verstanden werden können“, so Justo. In fast allen Bildern seien mehrere Formen, Figuren oder besondere Farben als Sinnbilder für etwas zu erkennen. Die beiden Pfaue beispielsweise, die sich in ihrem Bild „Zeichen des Lebens“ gegenüberstehen, umranden einen Kelch mit Lebenswasser, der ebenso wie die Bäume als Lebenssymbol verstanden werden kann. 

Der Weinstock und das Christusmonogramm stehen für Christus als das Leben. Neben religiösen Motiven sind unter den Ausstellungsstücken aber auch Märchenbilder wie „Aschenputtel“ oder „Schneewittchen“ zu sehen, die mit überwiegend rosa und roten Farben das Kindlich-Naive darstellen sollen. Ihre Inspiration für die Bilder in unterschiedlichen Größen und in ganz verschiedenen bunten Farben bekomme die Künstlerin vor allem durch ihre Intuition und ihr Gefühl, dank derer sie seit 1995 immer wieder ihren eigenen künstlerischen Stil gefunden hat.

„Ich kann eine weiße Leinwand nicht lange sehen und beginne ein Bild mit einem Durcheinander an Farben und Pinselstrichen, die nach und nach zu angedeuteten Formen wie Gesichtern oder anderen angedeuteten Strukturen werden, ähnlich wie wenn man in den Himmel schaut und in einer Wolke eine bestimmte Form erkennt“, erklärt die Malerin. Ihre vielen verschiedenen Bilder sollen den Betrachter ansprechen und Wurzeln in seinem Inneren treiben. Die Ausstellung kann bis zum 7. Oktober täglich von 11 bis 17 Uhr angesehen werden. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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