„Wasser – Rosenwasser bis Schmutzwasser“

Ausstellung zu Wasser in Hann. Münden noch bis zum Sonntag zu sehen

Die Künstlerin Hella Meyer-Alber zeigt in ihren Holzschnitten eine Serie von Wellen.
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Die Künstlerin Hella Meyer-Alber zeigt in ihren Holzschnitten eine Serie von Wellen.

„Wasser – Rosenwasser bis Schmutzwasser“ ist der Titel einer Ausstellung im Packhof in Hann. Münden. Sie ist noch bis Sonntag, 15.08.2021, zu sehen.

Hann. Münden – „Wasser – Rosenwasser bis Schmutzwasser“, ist der Titel einer Themenausstellung im Packhof an der Wanfrieder Schlagd, die noch bis kommenden Sonntag, 15.08.2021, täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet hat. Der Eintritt zur Gemeinschaftsausstellung von sechs Künstlerinnen (Eva Henneke, Folke Lindenblatt, Hella Meyer-Alber, Hiltrud Esther Menz, Tamara A. Y. Wahby, Natálie Prindul) ist frei.

Wasser: Ausstellung in Hann. Münden zum Lebenselixier

In verschiedenen Techniken, aus unterschiedlichen Sichtweisen und mit vielfältigen Aspekten haben sich die Künstlerinnen mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt und die so gewonnen Erkenntnisse in sehr abwechslungsreichen Gestaltungsformen wiedergegeben.

Sie schöpften ihre Ideen aus der Inspirationskraft und Vielgestaltigkeit des Elements Wasser, mal blau schimmernd und wohltuend, mal sehr lebendig und auch bedrohlich.

So ist eine sehenswerte Mischung aus farbenfrohen, aber auch zeitkritischen Bildern zur wertvollen Ressource Wasser entstanden. Es ist gelungen, Wasser zu Motiven zu machen und dieses Element in seinen wechselnden Erscheinungsweisen wie Tropfen, Eisschollen, stehendes und fließendes, und auch bewegtes Wasser, in der machtvollen Form von Wellen und Brandungen, zu fokussieren. Aber auch Menschen, die Wasser nutzen, zeigt die Ausstellung.

Man möchte ins kühle Nass springen

Einige Bilder strahlen Unheimliches aus, so beispielsweise Fischskelette im Wasser. Andere wecken Sehnsüchte nach Sonne, Strand, Meer und Freiheit. In anderen Gemälden sind Meere in Farben so gut getroffen, dass man als Betrachter förmlich den kalten Wind und die Nässe im Gesicht spürt oder am liebsten in das kühle Nass springen möchte.

Mit dabei eine Installation aus Plastikwasserflaschen als Wasserfall. Eine der Künstlerinnen hat abstrakte Skulpturen aus verschiedenen Holzsorten geschaffen. Man kann jedoch in diesen Figuren Meerestiere erahnen.
Die Künstlerinnen laden dazu ein, dass jeder Besucher seine eigene Sichtweise und Interpretationen zum existenziellen Wert von Wasser einbringen kann. Unabhängig vom Titel, den die Kunstwerke tragen. (Petra Siebert)

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