Platz für 80 Kinder

Awo eröffnet neue Kita Kunterbunt am Wittenborn in Hann. Münden

Kita-Leiterin Katharina Schüßler (links) und Knud Hendricks von der Arbeiterwohlfahrt (Awo)
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Kita-Leiterin Katharina Schüßler (links) freut sich über einen akkubetriebenen Krippenwagen, der die Ausflüge mit den Kindern erleichtern wird. Bei der Eröffnung dabei war auch Knud Hendricks von der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Trägerin der Kita.

Kindergartenkinder und Eltern in Hann. Münden haben Grund zur Freude: Die neue Kindertagesstätte Kunterbunt am Wittenborn wurde gestern offiziell eröffnet.

Hann. Münden – Betrieben wird die Kita von der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Kita-Leiterin Katharina Schüßler bekam am Montag von Bürgermeister Harald Wegener symbolisch einen großen Schlüssel für die Kita überreicht. Kinder hauchen dem neuen Gebäude bereits seit vergangener Woche Leben ein.

„Die Kita Kunterbunt bietet Platz für vier Gruppen mit insgesamt 80 Kindern“, sagt Knud Hendricks, Leiter der Sparte Kindertagesstätten des Awo-Bezirksverbands Hannover. „50 Plätze sind für Kinder im Alter von drei bis sechs und die anderen 30 sind Krippenplätze.“

Umzug von alter Kita am Ebereschenring

Aktuell werden etwa 40 Kinder in der Kita betreut, sagt Schüßler, die bereits seit Januar die alte Awo-Kita am Ebereschenring leitete. „Die Kinder aus der Kita am Ebereschenring werden nun hier betreut. Wir haben die Gruppe geteilt und da kommen jetzt nach und nach neue Kinder in die zwei Gruppen dazu.“

Die Kinder auf die neue Umgebung vorzubereiten sei ein längerer Prozess mit Ritualen, Rollenspielen und Bilderbüchern gewesen. „Wir haben die Ostereiersuche beispielsweise auf der Baustelle der neuen Kita veranstaltet“, sagt Schüßler. „Und es durfte jedes Kind sein Lieblingsspielzeug mit dem Bollerwagen hier her bringen.“

Kita bietet Rückzugsorte und Platz für die Kinder

Die Kita bietet den Kindern viel Platz: Neben den Gruppenräumen gibt es angrenzende „Differenzierungsräume“. Diese Räume seien laut Hendricks verpflichtend, wenn man als Kita Integrationsplätze anbieten möchte. „Allgemein sind diese Räume dafür da, dass sich Kinder auch mal zum ruhigeren Spielen zurückziehen können oder Kinder, die mehr Unterstützung benötigen, dort noch individueller betreut werden können“, sagt Hendricks.

In diesem Raum der Kindertagesstätte Kunterbunt toben ab sofort die Kinder der blauen Gruppe.

Was Schüßler und Hendricks trotz des Namens der Kita Kunterbunt wichtig ist: „Die Räume sind nicht zu bunt.“ Laut Hendricks neige man bei der Inneneinrichtung von Kindergärten gern dazu, mit zu vielen Farben zu arbeiten. „Die Kinder bringen die Farbe – durch ihre Jacken, durch die Spielsachen“, sagt Schüßler.

„Auch das wir in jedem Gruppenraum eine kleine Küche haben, ist nicht selbstverständlich“, sagt die Kita-Leiterin. „Jede der Küchen hat auch einen kleinen Kühlschrank, um die mitgebrachten Brote der Kinder im Sommer kühl zu lagern.“ Arbeitsflächen auf Kinderhöhe haben die Küchen ebenfalls. An die Gruppenräume grenzen außerdem Schlafräume für die Kinder.

„Aus dem Gruppenraum können die Erzieher durch ein Sichtfenster in den Schlafraum schauen, ob dort alles in Ordnung ist“, sagt Hendricks. So müsse nicht immer ein Erzieher bei den schlafenden Kindern sein. Aktuell kümmern sich elf Erzieher um die Kinder. Wenn die Kita voll ausgelastet ist, sollen es 15 Erzieher sein, sagt Schüßler.

Kreisrat Marcel Riethig nannte bei der Schlüsselübergabe die Kita Kunterbunt „eine Bereicherung“ für den Stadtteil. „Kitas wie diese brauchen wir überall.“ (William Abu El-Qumssan)

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