Stimmungshoch

Altkreis Münden: Baerbock sorgt für Mitgliederzulauf bei den Grünen

Die Grünen im Altkreis befürworten die Entscheidung, Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der Grünen zu ernennen.
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Die Grünen im Altkreis befürworten die Entscheidung, Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der Grünen zu ernennen.

Altkreis Münden – Wie ist die Lage im Landkreis Göttingen und im Altkreis Münden, nachdem Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der Grünen gewählt wurde? Wir haben uns umgehört.

Annalena Baerbock ist Kanzlerkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl im September. Bundesweit wird von Aufbruchsstimmung und wachsenden Mitgliederzahlen bei den Grünen berichtet. Auch in der Region ist das spürbar.

Der Stadt- und Kreisverband Göttingen von Bündnis 90/ Die Grünen berichtet von Mitgliederzuwächsen. Allein im Kreisverband Göttingen seien seit Ende April, 19 neue Mitgliedsanträge eingegangen. „Dies ist die Spitze eines generellen positiven Trends in der Mitgliederentwicklung, den die Grünen in den letzten Monaten zu verzeichnen haben“, heißt es vom Stadt- und Kreisverband Göttinen. Im April dieses Jahres lag die Mitgliederanzahl im Kreisverband bei 788, davon sind 517 Mitglieder im Stadtverband Göttingen. Zum Stichtag 1. Januar 2020 habe die Zahl noch bei 674 Mitgliedern gelegen.

Auch in Hann. Münden wird dieser positive Trend bemerkt. Ortsverbandsvorsitzender Hartmut Teichmann spricht von 35 Prozent an neuen Mitgliedern. Statt der 20, die es im „langjährigen Mittel“ gab, seien es nun 27. Natürlich seien die Zuwächse in Städten wie Kassel und Göttingen größer, als in Münden, berichtet er. „Aber auch sonst ist eine Aufbruch-Stimmung zu spüren, denn bislang passive Mitglieder werden aktiv und Bürger, die (noch) keine Mitglieder sind, bringen sich aktiv in unsere Meinungsbildung ein, wenn es unter andrem ums Klima, die Energiewende, Radwege, Windkraft oder Straßenausbaubeiträge geht“, sagt er.

Er hoffe, dass es kein „Strohfeuer“ sei, sondern auf nachhaltigem Interesse beruht. Viele Mündener hätten erkannt, dass es einen dringenden Handlungsbedarf gebe, wenn es um das Klima geht, so Teichmann weiter.

„Im Ortsverband Staufenberg registrieren wir in den letzten Wochen vermehrt Fragen zu verschiedenen Themen oder auch die Bereitschaft zur Mitarbeit“, heißt es von der Vorsitzenden des Ortsverbandes Staufenberg, Margret Beisheim. Dies betreffe zum Beispiel die Vorbereitung auf den Kommunalwahlkampf für die Wahl im September. (Jens Döll)

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