750 Meter lang

Bauarbeiten der Versorgungsbetriebe: Strom fließt unter der Fulda

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An der Leitung am Floßplatz: Frank Drube, Sachgebietsleiter Strom bei den VHM. 

Hann. Münden. Die städtischen Versorgungsbetriebe bauen eine neue Stromleitung.  Interessant dabei: Die Fulda wurde mit einer Bohrung unterquert. 

Jens Steinhoff, Leiter der Versorgungsbetriebe 

Der Chef der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM), Jens Steinhoff, sagt zur neuen Mittelspannungsleitung: „Wir investieren mit diesem Lückenschluss in die Versorgungssicherheit, um auf vernünftigen Beinen zu stehen.“ Nach dem Wegfall eines Reservekabels im vergangenen Jahr sei der Neubau dieser Strecke, einer 20-kV-Leitung, unumgänglich gewesen, erklärt Steinhoff.

Mit diesem Abschnitt zwischen dem Stadtteil Neumünden und der Kasseler Straße auf der anderen Fuldaseite kompensiere man das „abgängige Kabel“.

Der neue Anschluss besteht auf einer Länge von etwa 750 Metern, sagt Frank Drube, Sachgebietsleiter Strom bei den VHM. Er läuft von einer Schaltstation an der Wilhelmshäuser Straße zur Trafostation nahe der Firma ContiTech an der Kasseler Straße. Das Projekt ist in Kürze abgeschlossen.

Das Besondere daran: Die Fulda musste in Höhe des Floßplatzes bis zum Gelände des Kanu-Clubs mit einer Bohrung unterfahren werden. Dazu wurde ein Düker, eine Druckleitung zur Unterquerung des Flusses, eingesetzt. Der Abstand von der Wasseroberfläche bis in die Tiefe liegt bei ungefähr neun Metern.

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