Baustellenampel überlastet: Lange Staus in Hann. Münden

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Lange Schlange auf der Kasseler Straße: Zu Spitzenzeiten ist die Linksabbiegespur für die Menge der Fahrzeuge zu kurz, die Linksabbieger blockieren die Geradeausspur.

Hann. Münden. Momentan staut es sich täglich auf der Kreuzung Kasseler Straße/Vogelsangweg.

Grund: Zu Hauptverkehrszeiten schafft es die Baustellenampel vor der Unterführung nicht, genügend Fahrzeuge abzuräumen. 

Zu Spitzenzeiten im Berufsverkehr ist die Kasseler Straße seit der Kreisel-Baustelle ein Engpass. Da der Verkehr auf der Linksabbiegespur zum Vogelsang nur in dem Maße abfließt wie die Baustellenampel grün zeigt, blockieren Linksabbieger auf der Kasseler Straße die Geradeausspur.

Von 16 bis 18 Uhr sei der größte Stau, sagt Jürgen Liebrecht, Leiter Bereich Sicherheit und Ordnung der Stadt. Grund: Die Baustellenampel an der Unterführung im Vogelsang sei überlastet durch die Menge der Fahrzeuge, die zu dieser Zeit stadteinwärts und in Richtung Kattenbühl unterwegs sind.

Stadteinwärts habe die Ampel etwa 70 Sekunden grün, rund 30 Fahrzeuge kämen durch. In Richtung Kattenbühl sei die Grün-Phase länger, nämlich 90 Sekunden. Die Schaltphasen reichen in den Stoßzeiten aber nicht aus, deshalb habe die Verwaltung sich mit Experten der Straßenbaubehörde beraten und die mit der Verkehrsbeschilderung beauftragte Firma mit Nachdruck auf das Problem hingewiesen.

Ein Mittel, um die Wartezeit zu verringern, sei, die mobile Ampel durch einen Mitarbeiter der Firma per Hand schalten zu lassen. Die Firma habe zugesagt, ein Steuergerät für die drei Signalgeber zu besorgen - Voraussetzung für eine Handschaltung der Baustellenampel. 

Die Befürchtung, dass ein Rettungsfahrzeug im Notfall nicht durchkommt zum Klinikum, teilt die Polizei nicht. Es sei eng, aber der Rettungswagen mache sich im Einsatzfall mit Blaulicht und Martinshorn bemerkbar, so ein Sprecher des Kommissariats. Das bedeute für die Autofahrer die Verpflichtung, Platz zu machen für Rettungsfahrzeuge und notfalls auch auf den Gehweg zu fahren. Mit Rücksichtnahme der Autofahrer sei das zu schaffen, so der Polizeisprecher. 

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