48 Schüler machten ihren Abschluss

Gesundheit, Soziales und Pflege: BBS verabschiedet Absolventen

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Verabschiedung: Sie alle haben nach zwei und drei Jahren Ausbildung mit dem Abschluss ihr Ziel erreicht. 

Als Meilenstein bezeichnete Bettina Weitemeyer, Leiterin Fachbereich Humandienstleistungen an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Münden, den Abschluss der 48 Absolventen.

Für manche ist dieser Abschluss das Ziel eines langersehnten Traums, für andere das Sprungbrett in eine andere berufliche Zukunft. Anerkennung und Lob für das Engagement sprach auch der stellvertretende Schulleiter Wolfram Schneider aus.

Einige der Absolventen haben bereits Jahrzehnte in der Altenpflege gearbeitet, haben sich jetzt durch den Abschluss zu examinierten Altenpflegekräften qualifiziert. Bettina Weitemeyer betonte, dass sie mit großer Freude Lehrerin bei den nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern gewesen sei.

Sie bescheinigte auch, dass sich die Absolventen als ernsthafte und verantwortungsvolle Schüler gezeigt hätten, denen ihre Ausbildung wichtig sei.

Durchhaltevermögen und Konfliktfähigkeit

„Ihre erlernten Berufe fordern vier besonders wichtige Faktoren von ihnen, die als Leistungen in Form von Noten nicht in den Zeugnissen stehen“, schilderte Weitemeyer.

Das seien Durchhaltevermögen und Konfliktfähigkeit, Zuverlässigkeit, Übernahme von Verantwortung und Haltung zu sich selbst, aber auch anderen Menschen gegenüber. Sie sprach die Hoffnung aus, die Neugier und den Mut der Abgänger gefördert zu haben, noch viel mehr über sich zu erfahren und auch über die, mit denen sie in Zukunft arbeiten werden. Neugierde und Mut seien ein wunderbarer Antrieb, sich auch zukünftig etwas Neues anzueignen.

Die Geehrten mit ihren Lehrern: Lehrerin Johanna Schmidt-Hurtienne mit Alexander Werther, Lehrerin Kerstin Schneider mit Alica Fette, Celine Rieger und Mohammad Azim Isazada mit Lehrerin Martina Arnemann, Bettina Weitemeyer mit Sylvia Kirchner (von links).

Den Schulabgängern wurde während der Ausbildung klar, dass sie mit Menschen arbeiten, die in irgendeiner Form von ihnen abhängig sind, weil sie sehr jung, alt oder krank sind.

Und weil sie Unterstützung in bestimmten Lebensbereichen benötigen. In Vertretung der einzelnen Berufsfachschulen dankten Sprecher den Lehrern für die Vermittlung von Wissen, obwohl es oft ein steiniger und stressiger Weg gewesen sei. Für gute Leistungen und besonderes Engagement wurden bei der Feier geehrt: Sylvia Kirchner (BFA 16), Alexander Werther (BF ET 16), Alica Fette (BF SP 17), Celine Rieger und Mohammad Azim Isazada (BF PA 17).

Von Petra Siebert

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