1. Startseite
  2. Lokales
  3. Hann. Münden
  4. Hann. Münden

Belastung durch Corona – Klinikum Hann. Münden bietet aber die volle Leistung an

Erstellt:

Von: Thomas Kopietz, Ekkehard Maass

Kommentare

Personalausfälle durch Coronaerkrankungen belasten auch die medizinischen Einrichtungen im Raum Hann. Münden. Aber zu Leistungsverringerungen habe dies bislang kaum geführt.
Personalausfälle durch Coronaerkrankungen belasten auch die medizinischen Einrichtungen im Raum Hann. Münden. Aber zu Leistungsverringerungen habe dies bislang kaum geführt. © Fabian Strauch/dpa

Personalausfälle durch Coronaerkrankungen belasten auch die medizinischen Einrichtungen im Raum Hann. Münden. Aber zu Leistungsverringerungen habe dies bislang kaum geführt.

Hann. Münden/Göttingen – Das ist das Ergebnis einer Befragung am Klinikum Hann. Münden, beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und beim Deutschen Roten Kreuz (DRK).

„Wir haben es auch mit Mitarbeiterausfällen zu tun, aber unser Leistungsgeschehen ist nicht eingeschränkt“, teilte uns das Klinikum auf die Frage mit, ob es noch sein komplettes Leistungsangebot anbieten könne.

Zur Zahl der Corona-Patienten machte das Klinikum keine Angaben, es bestätigte nur, dass Covid-Patienten auf Normalstation versorgt werden, es gebe einen abgetrennten Coronabereich. Auf der Intensivstation „liegen bei uns keine Covid-Patienten.“

Trotz Coronafällen: Leitungsangebot sichergestellt

Vom ASB-Kreisverband Göttingen-Land hieß es, dass auch er einige Personalausfälle wegen Corona habe, dennoch könne er sein komplettes Leistungsangebot anbieten. „Das heißt, die Versorgung der Menschen im Rettungsdienst, Krankentransport und den anderen Bereichen ist jederzeit sichergestellt.“

Auch beim DRK im Altkreis Münden gebe es bei den Mitarbeitern einige Ausfälle durch Corona sowie durch andere Erkältungskrankheiten. Es gebe aber nur leichte Einschränkungen bei den Leistungen.

Im Bereich von Hann. Münden sei der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim mit acht Kindertagesstätten aktiv und in Dransfeld mit weiteren drei. „Glücklicherweise müssen wir zurzeit keine Gruppen schließen, allerdings konnten wir in dieser Woche in zwei der kleineren Kitas nur mit reduzierten Zeiten öffnen, in einer weiteren kleinen Kita haben wir Notbetreuung angeboten“, so das DRK.

Angespannte Lage an der Göttinger Universitätsmedizin

Deutlich angespannter ist die Lage an der Göttinger Universitätsmedizin (UMG): Der UMG-Vorstand Krankenversorgung, Prof. Lorenz Trümper, spricht auf Anfrage unserer Zeitung aktuell von der „täglichen Bewältigung einer angespannten und grenzwertigen Versorgungssituation“. In Zahlen heißt das: In der Uni-Klinik wurden gestern 33 Patienten mit Covid-19 behandelt, 13 davon auf der Intensivstation, vier wurden beatmet.

Aber: 20 lagen auf den Normalstationen. Die Lage auf den Normalstationen der Uni-Klinik sei „sehr angespannt“, während die Zahlen der Corona-Intensivpatienten „stabil und beherrschbar“ seien. (Ekkehard Maaß und Thomas Kopietz)

Weiter Maskenpflicht im Uni-Klinikum

„Der Wegfall des aus meiner Sicht effektivsten und einfachsten Kontroll- und Schutzinstrumentes – das Tragen der Schutzmaske im öffentlichen Raum – ist unnötig, sogar schädlich und deshalb für mich gänzlich unverständlich“, sagt Prof. Lorenz Trümper. Die UMG werde zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Das Tragen von FFP-2-Masken und das Einhalten der Corona-Abstandsregeln bleiben im Klinikum Pflicht. 

Auch interessant

Kommentare