Zweitägige Veranstaltung in Hann. Münden

Benefiz-Party "Beats for Hospiz" zieht auf den Doktorwerder 

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Bereit für zwei Tage Beats for Hospiz auf dem Doktorwerder (von links): Miriam Wahl (Leiterin Hospiz Hann. Münden), Harald Knüppel (HKD), Bettina Kallausch (Klanghaus), Tim Barth (Team Barth, TschaTscha, Veranstalter), Jutta Nickel (Fundraising-Beauftragte Hospiz Hann. Münden), Britta Barth (TschaTscha, Veranstalterin), Matthias Biroth (Hann. Münden Marketing) Anette Knüppel (HKD) und Birgit Bode ( Vorstandsvorsitzende Verein zph Kinder, Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not).

Beats for Hospiz legt nach: Diesmal steigt die Party, mit der Spenden für das Stationäre Hospiz Hann. Münden gesammelt werden, an zwei Tagen und geht open air.

Die Veranstaltung findet Samstag, 27. Juli, ab 16 Uhr und Sonntag, 28. Juli, von 12 bis 18 Uhr statt. Veranstalter ist wieder das Team Barth vom TschaTscha, wo Beats for Hospiz bisher immer gefeiert wurde. Doch in dem Lokal in der Marktstraße war es zuletzt ganz schön voll geworden. Für die dritte Runde, so hieß es im vorigen Jahr scherzhaft, müsste man eine Straßensperrung beantragen. 

Stattdessen geht „Beats for Hospiz“ dieses Jahr auf die Flussinsel und erweitert sich auch zeitlich, weil sich der Aufbau nur für einen Tag ja nicht lohne, sagt Britta Barth pragmatisch.

Viele Ehrenamtliche sind mit im Boot

Es wird dort Live-Musik geben von Bettina Kallausch, Stefan Gundlach und Thomas „Stolle“ Stolkmann. Der Eintritt ist frei. Wieder im Boot ist das Pizza Eck, außerdem Plaul Catering und der Ritter der Rotwurst. Die Bäckerei Mengel spendet die Brötchen.

Und viele andere halfen und helfen unentgeltlich mit, damit die Veranstaltung steigen kann und am Ende ein erkleckliches Sümmchen für das stationäre Hospiz übrig bleibt. 

Da hilft Harald Knüppel (HKD) beim Auf- und Abbau, André Lotze (Firma Kirchner) stellt ein Fahrzeug für den Transport zur Verfügung, Benny Gundlach (net-shirts.de) hat Flugblatt und Plakat gestaltet, Matthias Biroth (Hann. Münden Marketing) hat die Veranstalter bei Behördengängen unterstützt.

Das ergibt zusammen eine starke Truppe, die jetzt schon kräftig die Werbetrommel rührt. Mittendrin: Jutta Nickel, Fundraising-Beauftragte fürs Hospiz, die überzeugt ist: „Es wird an dem Wochenende nicht regnen!“

Ein Projekt, für das Spenden benötigt werden, hat sie natürlich schon im Kopf: „Wir haben einen Traum von einem Wintergarten. Wir arbeiten an der Erfüllung.“

Musiker spielen bei Beats for Hospiz ohne Gage

Die Musikerinnen und die Musiker treten beim Beats for Hospiz alle ohne Gage auf – im Dienst der guten Sache: 

Bettina Kallausch, die das Klanghaus in Hann. Münden betreibt und dort nicht nur Musikunterricht gibt, sondern auch immer wieder allein oder mit Schülern auftritt, wird am Samstag, 27. Juli, ab 16 Uhr mit Didgeridoo und Trommel für Beats sorgen. Sonntag ist sie mit ihrer Harfe dabei. 

Stephan Gundlach macht „Lagerfeuermusik ohne Lagerfeuer“ am Samstag ab 18 Uhr. Seine Ein-Mann-Band mit Gitarre heißt „Eigentlich OK“. Er spielt Coverversionen von Stücken von R.E.M., Foo Fighters, Oasis, Green Day, Ed Sheeran, Joris, Sportfreunde Stiller und anderen, heißt es in der Ankündigung. Mal mehr mal weniger dicht dran am Original. 

Der Mann für den Blues: Stolle. Hier bei einem Auftritt im Kasseler Theaterstübchen vorigen Dezember, wo er mit seiner Band Musik machte.

„Stolle“, Thomas Stolkmann aus Kassel, ist über den Verein „zphKinder“ (Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not) zum Beats for Hospiz gekommen. Dessen Vorstandsvorsitzende, Birgit Bode, ist ehemalige Mündenerin und kennt Jutta Nickel. Stolle arbeite seit elf Jahren in ihrem Verein mit und betreut dort Projekte. Sie freue sich sehr, dass er jetzt beim Beats for Hospiz mitmacht, sagt Birgit Bode. 

Samstag tritt Stolle ab 20 Uhr auf, am Sonntag etwa ab 15 Uhr. Soul und Blues sind sein Ding, er spielt mehrere Instrumente und singt dazu mit gefühlvoller Reibeisenstimme. Der Musiker engagiert sich übrigens seit vielen Jahren in der Suchtprävention, unter anderem an Schulen in Kassel. 

Das brachte ihm vor drei Jahren das Bundesverdienstkreuz ein. Dabei ist er besonders glaubwürdig, weil er aus seinen eigenen Erfahrungen in Sachen Sucht keinen Hehl macht.

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