Zahlen für 2018

Besucherbilanz für Hann. Münden: Weniger Touristen als im documenta-Jahr

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Da raucht und knallt es: Torsten Schmook als Asmus Teufel auf der historischen Werrabrücke. Stadtführungen durch Hann. Münden  in Kostümen und mit Action kommen immer gut an.  

Im vergangenen Jahr sind weniger Touristen nach Hann. Münden gekommen als im documenta-Jahr 2017. Der superheiße Sommer war für die Wanderregion eher schwierig. 

Da documenta-Jahre für touristischen Aufschwung in der Region sorgen, fallen die Zahlen in den Folgejahren natürlicherweise etwas ab, erklärt Matthias Biroth, Tourismusmanager der Hann. Münden Marketing GmbH. „Die Zahlen der Ankünfte und Übernachtungen fallen daher traditionell niedriger aus, da das Großevent als Leuchtturm der Region fehlt“, sagt Biroth.

Im Jahr 2018 gab es in Hann. Münden insgesamt 90.534 Ankünfte, fast 4000 Gäste weniger als im Vorjahr (minus 4,2 Prozent). Auch die Zahl der Übernachtungen ist gesunken, von 173.834 auf 168.517 (minus 3,06 Prozent). Hann. Münden liegt damit nicht im niedersächsischen Trend: Mit fast 45 Millionen Übernachtungen in ganz Niedersachsen sei die Zahl im Vergleich zu 2017 um 3,4 Prozent gestiegen, berichtet das Landesamt für Statistik Niedersachsen. Grund war der lange, warme Sommer, von dem besonders der Tourismus an der Küstenregion profitiert habe.

Für Hann. Münden, das vor allem bei Wanderern, Fahrradfahrern und Campern beliebt ist, war die Hitze eher hinderlich. „Zu warmes Wetter ist besonders für den Radtourismus und die Wanderer nicht zuträglich“, so Biroth. Längere Perioden mit über 30 Grad hielten auch die zähsten Radler im Schatten. Dennoch waren der Juli mit 12 482 Ankünften und der August mit 22 665 Übernachtungen die stärksten Monate.

Mit 76.438 Ankünften und 142.861 Übernachtungen kamen 2018 die meisten Gäste aus dem Inland. Unter den ausländischen Gästen befanden sich am häufigsten Dänen (3231) und Niederländer (3190), gefolgt von Schweden (1350) und Schweizern (1279). Im Durchschnitt blieben Touristen 1,9 Tage, vor allem Skandinavier und Schweizer nutzen die Erlebnisregion Hann. Münden als Zwischenstopp auf ihren Fahrten nach Norden oder Süden. Man blicke daher positiv auf das aktuelle Jahr, so Biroth. 

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