Trainingsauftakt: "Etwas nach oben blicken"

Bezirksligist SG Werratal mit vier Zugängen in die neue Saison

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Mit Elan in die neue Saison: Trainer Mike Hoffmann (hinten von links), Sebastian Lehne (Co-Trainer und Trainer 2. Mannschaft), Tobias Hüttner (Co-Trainer 2. Mannschaft), Siegfried Pleitz (Betreuer), Henning Meyer (Torwarttrainer), (kniend von links) Navid Dastborzo, Andreas Müller, Robin Windel und Janek Guthardt.

Lippoldshausen. Mit der Vorstellung der Neuzugänge und einer ersten schweißtreibenden Trainingseinheit sind die Fußballer der SG Werratal am Sonntag in die Saisonvorbereitung gestartet.

Vier Spieler haben sich bislang dem Verein angeschlossen, der in der kommenden Spielzeit mit Teams in der Bezirksliga, der Kreisliga (als Aufsteiger) und der 3. Kreisklasse D vertreten sein wird. Nachdem mit Ruslan Wagner (wechselte zu Türkgücü Münden) nur ein Spieler aus dem Bezirksliga-Kader die SG verlassen hat, schlossen sich vier Neue den Werratalern an.

Navid Dastborzo kommt vom hessischen Gruppeliga-Absteiger Türkgücü Kassel. Der 30-Jährige Routinier kann in der Abwehr und im Mittelfeld eingesetzt werden und dürfte eine echte Verstärkung sein. Rückkehrer Janek Guthardt (23), der bis vor einem Jahr in der SG-Reserve spielte und zuletzt eine Saison für die SG Ziegenhagen/Ermschwerd in der Kreisliga B (Werra-Meißner-Kreis) aktiv war, ist ebenfalls Abwehrspezialist. Mit Robin Windel (zuletzt Landesligist Göttingen 05) und Andreas Müller (Kreisoberligist SVH Kassel) stehen zudem zwei neue Torleute zur Verfügung.

„Mit Navid Dastborzo und Andreas Müller habe ich in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet und traue beiden zu, sich einen Stammplatz zu erkämpfen“, sagt Trainer Mike Hoffmann. Von Robin Windel, der vor Jahren auch bei Ligakonkurrent TuSpo Weser Gimte aktiv war, erwarte er sich ebenfalls einiges. „Und von Janek Guthardt wird mir aus Vereinskreisen auch nur Positives berichtet“, so Hoffmann. Den Abgang von Torjäger Ruslan Wagner sieht der SG-Coach ziemlich gelassen. „Natürlich ist jemand, der so torgefährlich ist, schwer zu ersetzen“, sagt er. Mit Hendrik Suslik habe er aber einen Spieler, der Wagners Position im linken Mittelfeld bestens ausfüllen kann. „Und in der Defensive, wo Hendrik ja bislang gespielt hat, sind wir mit den Neuzugängen so gut aufgestellt, dass wir unser Spiel nicht umzustellen brauchen.“

Hoffmann freut sich auf die Vorbereitung und die neue Saison. „Nicht zuletzt deshalb, weil mir die Spieler schon im Vorfeld signalisiert haben, noch enger zusammenrücken zu wollen.“ Große Erwartungen steckt er in Bahattin Savran, „der schon jetzt topfit ist und in der kommenden Spielzeit Vollgas geben will.“

Was sein Saisonziel angeht, hat Mike Hoffmann klare Vorstellungen. „Mindestens einen Platz besser als zuletzt (9.) und in den Spielen gegen Gimte auch endlich mal mindestens einen Punkt holen“, sagt er. Das sei schon deshalb sein Herzenswunsch, weil er den TuSpo Weser wieder zu den Topfavoriten auf den Titelgewinn zählt – neben Lenglern, Nörten-Hardenberg und der Northeimer Reserve. „Für uns wird es wichtig sein, gut in die Saison zu starten, um im weiteren Verlauf ruhig arbeiten zu können“, so Hoffmann. Dann müssen man sehen, was alles möglich sei.

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