80.000 neue „Mitglieder“

Der Mündener Ruderverein beherbergt zwei Bienenvölker

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Hier kommt der Honig her: Thomas Kossert vom Mündener Ruderverein und Imker Ulrich Spellauge mit den zwei Bienenvölkern, die jetzt beim MRV wohnen.

Der Mündener Ruderverein hat 80.000 neue Mitglieder, zwei Bienenvölker wurden am Fuldaufer angesiedelt. Namensvorschläge für den Honig werden noch gesucht.

Jede Menge fleißige Bienchen wohnen jetzt auf dem Gelände des Mündener Rudervereins (MRV) im Fährweg. Pünktlich zur Lindenblüte sind in der vergangenen Woche zwei Honigbienenvölker beim Verein eingezogen. In den kommenden Wochen werden sie Nektar auf dem Gelände des Rudervereins und in den umliegenden Gärten sammeln. 

Bienenvölker am Fuldaufer: Imker hofft auf Honig

Ulrich Spellauge aus Bonaforth, seit 40 Jahren Imker, hofft auf eine Ernte von rund 40 Kilogramm Honig, etwa Mitte Juli. Er hat die beiden Bienenvölker am Fuldaufer angesiedelt und wird das Projekt als Fachmann begleiten. „Das Halten von Honigbienen ist nichts, das man in einem Wochenendkurs lernt“, betont der Imker. Es sei wichtig, dabei fachkundig ans Werk zu gehen, um die Bienen gesund und leistungsfähig zu erhalten.

Das Projekt Bootshausbienen ist während der Stadtregatta im vergangenen Jahr entstanden. Damals kürte die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen den Verein zum Gewinner des landesweiten Wettbewerbs „Klima(s)cheks für Sportvereine“.

Wildblumenwiese auf dem Bootshausgelände

„Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die so ein Preis mit sich bringt, und wollen darum aktiv etwas für den Naturschutz tun“, so Vereinsmanager Thomas Kossert. Darum hat der Verein bereits eine Wildblumenwiese auf dem Bootshausgelände angelegt, die Wildbienen ganzjährig eine vollwertige Nahrungsquelle bieten soll. „Bienen leisten einen unschätzbaren Beitrag zu einer funktionierenden Umwelt, der letztendlich uns allen zugutekommt“, sagt Thomas Kossert.

Fleißige Bienchen: Lindenblütenhonig wird jetzt direkt am Bootshaus produziert.

Die Erlöse aus dem Honigverkauf sollen unter anderem in die Erweiterung der Wildblumenwiese fließen.

Namensvorschläge für Bootshaushonig erwünscht

Derzeit sucht der Verein noch nach einem passenden Namen für seinen Bootshaushonig, der am 11. Juli auf der Jahreshauptversammlung samt Etikett präsentiert werden soll. Vorschläge seien willkommen, so Thomas Kossert und könnten per E-mail an info@mrv1912.de gesendet werden. „Der siegreiche Vorschlag gewinnt ein exklusives Glas des süßen Fulda-Goldes“, verspricht der Vereinsmanager.

Bei den beiden Bienenvölkern handele es sich um sehr friedliche Exemplare, so Imker Ulrich Spellauge, die sich etwa im Umkreis von 500 Metern rund um ihr Bienenstock bewegen werden.

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