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Bikepark in Volkmarshausen: Eröffnung noch in diesem Jahr geplant

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Von: Hannah Köllen

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Sie alle helfen fleißig mit, damit der Bikepark bald eröffnen kann: Initiatoren, Helfer, Unterstützer sowie die Kinder und Jugendlichen auf dem Gelände in Volkmarshausen.
Sie alle helfen fleißig mit, damit der Bikepark bald eröffnen kann: Initiatoren, Helfer, Unterstützer sowie die Kinder und Jugendlichen auf dem Gelände in Volkmarshausen. © Hannah KÖLLEN

In Volkmarshausen entsteht ein Bikepark. Die Eröffnung soll noch in diesem Jahr stattfinden. Kinder und Jugendliche sind an der Gestaltung des Projekts maßgeblich beteiligt.

Hann. Münden - Waghalsige Sprünge, steile Rampen und enge Kurven mit dem Fahrrad nehmen: Das alles soll bald im neuen Bikepark in Volkmarshausen möglich sein. Das Projekt wurde am vergangenen Freitag anlässlich des Internationalen Tags der Jugend auf dem Gelände vorgestellt.

„Wir freuen uns sehr, heute hier zusammenzukommen und dieses tolle Projekt vorzustellen“, sagte Martina Görtler vom Stadtjugendring. Bereits im Februar wurde damit begonnen, die rund 12 000 Quadratmeter große Waldfläche von Ästen zu befreien und den Grund zu festigen.

Das Projekt wird gemeinsam vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hann. Münden, dem Stadtjugendring Münden sowie dem SV Schedetal geleitet. Über 50 ehrenamtliche Helfer beteiligen sich regelmäßig aktiv an der Gestaltung des Bikeparks. „Ohne die wären wir aufgeschmissen gewesen“, ist sich Martina Görtler sicher. Fünf sogenannte Teamer behalten den Überblick über den aktuellen Stand des Projekts, sprechen sich ab und schauen, was als nächstes ansteht.

Kinder und Jugendliche in Arbeiten eingebunden

„Wenn man alle Arbeiten zusammenrechnet, haben wir sicherlich über 40 Tage Arbeit in das Projekt investiert“, sagte Fabian Büser, Hauptkoordinator des Projekts. Besonders zu Beginn des Projekts galt es, das Gelände erst einmal freizuräumen. „Wir haben Äste gesammelt und gebündelt, geschreddert und das Gelände teilweise umzäunt“, sagte Büser.

In viele der Arbeiten werden die Kinder und Jugendlichen eingebunden. 70 junge Menschen helfen regelmäßig beim Aufbereiten des Geländes. „Im Projekt geht es um Beteiligung“, sagte Görtler.

Kinder können eigene Ideen einbringen

Die Kinder und Jugendlichen können auch eigene Ideen für mögliche Rampen einbringen. Lediglich zur Aufbereitung des Grunds des Geländes wurde eine professionelle Firma beauftragt. Um die Fläche als Fahrradstrecke nutzen zu können, mussten auf dem Gelände einige Bäume gefällt werden. „Diese werden jetzt zur Gestaltung der Rampen genutzt“, sagte Görtler.

Freut sich auf den Pumptrack: Die 21-jährige Alina Marie Adam aus Hann. Münden beteiligt sich an den Arbeiten im neuen Bikepark.
Freut sich auf den Pumptrack: Die 21-jährige Alina Marie Adam aus Hann. Münden beteiligt sich an den Arbeiten im neuen Bikepark. © Köllen, Hannah

Das Projekt wird mit 35 000 Euro vom Land Niedersachsen gefördert. Zehn Prozent der Kosten müssen die Initiatoren des Projekts selbst aufbringen. „Wir werden mit dem Geld nicht hinkommen. Aber wir haben viele Unterstützer für unser Projekt“, sagte Görtler. Ziel sei es, die Strecke noch im Herbst zu eröffnen. „Wir wollen dieses Jahr die ersten Reifen auf der Strecke rollen sehen“, sagte Büser. Ein genauer Eröffnungstermin stehe allerdings noch nicht fest.

Auch ein Pumptrack soll entstehen

Doch auch nach der Eröffnung soll sich das Gelände stetig weiterentwickeln. „Das Projekt wird über die Jahre noch weiterwachsen“, sagte Görtler. Geplant sei, dass auf dem Gelände offizielle Rennen ausgetragen werden. Auch ein sogenannter Pumptrack soll entstehen. Auf einer solchen Strecke wird lediglich durch das Hochdrücken des Körpers Geschwindigkeit aufgebaut – ganz ohne zu treten.

In die Strecke werden auch alte Container integriert. „Ein Container soll als Startrampe dienen, ein weiterer ist zum Durchfahren gedacht“, sagte Büser. Die Container sollen in einem Graffiti-Workshop von den Jugendlichen bemalt werden. „Das Projekt hat einen großen Mehrwert für Hann. Münden“, sagte Bürgermeister Tobias Dannenberg. Er dankte den Initiatoren und Umsetzern für ihr Engagement.

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