Kommunale Zusammenarbeit

Bürgermeister von Hann. Münden und Reinhardshagen: Neue Brücke über die Weser?

Wollen mehr Zusammenarbeit: Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar und Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg.
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Wollen mehr Zusammenarbeit: Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar und Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg.

Die beiden Orte Reinhardshagen und Hann. Münden wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Das erklärten die beiden Bürgermeister Fred Dettmar und Tobias Dannenberg.

Hann. Münden/Reinhardshagen – Bereits im Dezember vergangenen Jahres sei eine Machbarkeitsstudie zur Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit in Auftrag gegeben worden. Diese werde mit 20 000 Euro vom Land Hessen und mit 5000 Euro aus Niedersachsen gefördert, erklärt Fred Dettmar. Ziel sei es, zu prüfen, ob und in welchen Bereichen es sich anbiete, dass beide Kommunen in der Verwaltung und in den Bereichen Infrastruktur und Kultur näher zusammenrücken.

Bereits jetzt sei die Zusammenarbeit in vielen Bereichen sehr gut. „Wir haben uns beispielsweise beim Kauf von Streusalz zusammengetan, auch unsere Feuerwehren helfen sich gegenseitig bei Einsätzen, so Dettmar. Die Hemelner nutzten die Fähre nach Reinhardshagen, um dort zum Arzt zu gehen oder zur Arbeit. Umgekehrt werde Hemeln von den Reinhardshägern für das Kulturangebot und das vielfältige Vereinsleben geschätzt.

Neue Brücke über die Weser: Fähre zwischen Hemeln und Veckerhagen soll bleiben

„Wir müssen in Regionen denken und nicht in Ländergrenzen verharren“, betont Tobias Dannenberg. Fred Dettmar hält für die Verbesserung der Verbindung eine Brücke über die Weser für wichtig. Es stehe aber außer Frage, dass die Fähre zwischen Hemeln und Veckerhagen bleiben solle, aber die nächste Brücke in Gieselwerder sei 30 Kilometer entfernt. Die Machbarkeitsstudie könne ein Schlüssel für eine bessere Verbindung sein, so Dettmar.

Auch in weiteren Bereichen können sich die Bürgermeister ein stärkeres Miteinander vorstellen: Dettmar nennt den Weserberglandweg, für den eine gemeinsame Vermarktung sinnvoll sei. Für die Machbarkeitsstudie sei die Meinung der Anwohner wichtig. Deswegen wurde ein Fragebogen erstellt, der ab 1. Dezember an die Haushalte in Hemeln und Veckerhagen/Vaake verteilt werden soll. Auch im Internet soll der Fragebogen ausgefüllt werden können. (Thomas Schlenz)

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