Bürgermeister Wegener: Bundesstraße 80 bleibt dicht

Der neue Vorstand: Michael Kühlewindt, Ulrich Böhmer, Andreas Sadowsky, Harald Funken, Patricia Kenar, Fritz Fehrensen, Susann Knappe und Thorsten Schmook (von links). Fotos: Siebert

Hann. Münden. Die Fremdenverkehrsabgabe und die wegen der Hangarbeiten gesperrte Bundesstraße 80 beschäftigten Mitglieder und Vorstand der Mündener Gilde (Vertretung der Mündener Wirtschaft) bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Flux Biohotel Werratal. 

Bürgermeister Harald Wegener war gekommen, um zu diesen beiden Themen Rede und Antwort zu stehen. Er machte deutlich, dass auch die Verwaltung mit der Straßensperrung nicht ganz glücklich sei. Und wenn sich die Möglichkeit bieten würde, die Straße periodisch zu öffnen, hätte die Verwaltung großes Interesse daran.

Harald Wegener

Vor einigen Tagen habe er die Baustelle besichtigt und dabei eine Situation vorgefunden, mit der man nicht gerechnet habe. Im mittleren Bereich des Hangs befindet sich eine Stelle, an der in erst fünf Meter Tiefe fester Stein vorzufinden ist. So habe die komplette Planung umgestellt und neue Materialien beschafft werden müssen, berichtet der Verwaltungschef. Bei dieser Problemlage, 40 Kubikmeter Geröllmassen sind gerutscht, sei die Gefahr, dort Verkehr vorbeizuführen, zu groß. Wegener versicherte, dass trotzdem keine zeitliche Verzögerung eintreten wird.

Fremdverkehrsabgabe

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Zum Thema Fremdenverkehrsabgabe gab Wegener Informationen, beantwortete Fragen, nahm Hinweise entgegen, nannte Beispiele, dass die Beiträge nach Zonen berechnet würden. Die Versammlung beschloss aufgrund der vielen offenen Fragen, zu einem späteren Zeitpunkt eine gesonderte Veranstaltung zur Fremdenverkehrsabgabe zu organisieren. Aber auch Vorstandswahlen, die Vorstellung der Aktionen in diesem Jahr (Berichte unten) und ein Rückblick auf das vergangene Jahr waren Tagesordnungspunkte, denen die Mitglieder große Bedeutung schenkten.

Wirtschaftsförderung

Interessant war ein kurzer und knackiger Vortrag des Gastredners Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) GmbH. Er sprach die Fusion der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Osterode am Harz und Göttingen an. So könne man die Wirtschaftsförderung interessanter gestalten und mehr bewegen als bisher. Er warb für den Innovationspreis des Landkreises Göttingen, der in diesem Jahr zum 14. Mal ausgelobt wird. Anmeldungen sind noch bis zum 5. Mai möglich. Er motivierte die Mündener sich zu bewerben.

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