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Bürgerservice der Stadt Hann. Münden personell ausgedünnt

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Von: Thomas Schlenz

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Fachwerkhäuser in Hann. Münden. Davor die Ufer Promenade und die Weser
Bei der Stadt Hann. Münden gibt es Ärger wegen des Bürgerbüros. © Jens Döll

Viele Leser unserer Zeitung ärgern sich über den Bürgerservice der Stadt Hann. Münden. Termine gebe es nur wenige. Das habe aber personelle Gründe, sagt Bürgermeister Dannenberg.

Hann. Münden – Termine fast nur über das Internet, keine freie Auswahl von Terminen außerhalb der Online-Vergabe, Zurückweisung bei persönlicher Vorsprache ohne Termin: Leser ärgern sich über den Bürgerservice der Stadt Hann. Münden.

Tobias Dannenberg
Tobias Dannenberg © Privat

Bürgermeister Tobias Dannenberg erklärte hierzu auf Anfrage unserer Zeitung: „Der Fachdienst Melde- und Ausweisservice ist seit Anfang des Jahres aufgrund von Kündigungen mehrerer Mitarbeiter personell sehr eingeschränkt und somit nur mit einem Notdienst besetzt.“

Die Mitarbeiter seien bemüht den Dienst auch im Krankheitsfall aufrecht zu erhalten, sodass alle gebuchten Termine wahrgenommen werden könnten. Das sei aber nicht immer einfach, da aktuell lediglich eine Sachbearbeiterin im Front Office des Melde-und Ausweisservice tätig sei.

Im Juni werden zwei neue Mitarbeiter eingestellt

Die angespannte Situation werde sich Anfang Juni durch die Einstellung von zwei neuen Mitarbeitenden entlasten. Eine frühere Nachbesetzung sei aufgrund des aufwendigen Verfahrens bei Stellenausschreibungen nicht möglich gewesen. Eine Terminauswahl sei daher nur bei der Online-Terminvergabe möglich. Wegen der sehr eingeschränkten Mitarbeiterzahl sei auch die Zahl der zu vergebenen Termine sehr gering. Dennoch habe sich die Verwaltung bemüht, auch Bürgerinnen und Bürgern außerhalb der regulären Terminvergabe zu helfen und bei kurzfristigen Lücken einen Termin angeboten.

„Natürlich sind die aktuelle Nachfrage und der Bedarf höher, als das es die gegenwärtigen Beschäftigten auffangen können. Aus diesem Grund können keine großen, zeitlichen Spielräume bei der Terminvergabe eingeräumt werden“, so Dannenberg. Daher werde den Bürgerinnen und Bürgern einiges abverlangt, sich die Termine zeitlich einzurichten. Eine gewisse Wartezeit müsse dabei leider einkalkuliert werden, wie in anderen Bereichen auch, etwa beim Facharzt, nennt Dannenberg.

Sobald sich die personelle Situation entspannt habe, werde die Verwaltung dafür sorgen, dass die Prozesse zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zukünftig verbessert würden. (Thomas Schlenz)

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