Bunte Abfalleimer zieren Hann. Münden

Der erste Schmuck-Abfalleimer am Dr. Johann-Andreas-Eisenbart-Platz: Gisela Bogumil, Uwe Hentze, Carsten Griesam (Mitarbeiter der KDM) und Bürgermeister Harald Wegener zeigen die Tillyschanze.

Hann. Münden. Unter dem Motto „Wir machen unsere Stadt bunt" gestalten Mitglieder des Mündener KunstNetzes die städtischen Papierkörbe in der Innenstadt. Der erste Abfallbehälter ist fertig und wurde jetzt der Stadt übergeben.

In den nächsten zwei Jahren sollen die Papierkörbe in der Innenstadt vom Mündener KunstNetz und seinen Kooperationspartnern wie dem Grotefend-Gymnasium Münden künstlerisch verschönert werden.

Bis jetzt haben 18 Künstler ihre Teilnahme signalisiert, „der letzte Abfallbehälter gehört dem Bürgermeister“, scherzte Harald Wegener bei der Übergabe. Doch es war ihm ernst, er will den letzten Eimer gestalten. Das Material für die Künstler stellt der Verein zur Verfügung, die Künstler arbeiten honorarfrei.

Insgesamt befinden sich in der Innenstadt 50 Abfalleimer, im Außenbezirk 190 Behälter, die von Mitarbeitern der Kommunalen Dienste Münden (KDM) geleert werden.

Jedes Mal, wenn ein Abfalleimer ausgetauscht oder von Grund auf gereinigt wird, kann ihn der jeweilige Künstler bearbeiten.

Kunstharzfarbe 

Bunte Papierkörbe: die Schauende in Mündens Mitte. Fotos:  Siebert

Den ersten Abfalleimer hat Gisela Bogumil mit wetterfester Kunstharzfarbe gestaltet. Ihr war es wichtig, dass das Motiv einen Bezug zur Stadt hat. Ihr Kunstwerk zeigt auf der einen Seite die Tillyschanze und auf der anderen Seite „die Schauende“, eine Skulptur des 1995 verstorbenen Mündener Bildhauers Heinz Detlef Wüpper. „Es soll auch so eine Art Hommage an Wüpper sein“, erklärt Bogumil. „Mir war wichtig, dass die Darstellung ein wenig mystisch erscheint.“

Gelungener Auftakt 

Das ist ihr gelungen. Während „die Schauende“ ihren Blick aus der Stadt schweifen lasse, schaue die Tillyschanze in die Stadt. „In Hann. Münden erzählen die Abfalleimer Geschichte“, sagte Uwe Hentze, der Vorsitzende des Mündener KunstNetzes. „Und jeder Schmuck-Abfalleimer wird ein Unikat sein. In loser Reihenfolge werden die Künstler, die einen Schmuck-Abfalleimer gestalten, vorgestellt.

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